Wenns im Bäuchlein zwickt – unsere Helferlein

Als das Mullekleinkind noch ein ganz Mini-pupsiges-Mullebaby war, hatte sie einige Zeit nach der Geburt ordentlich mit Bauchweh, Koliken oder wie ihr es nennen wollt, zu tun. Jedenfalls hatte sie plötzlich vermehrt geschrien, war sehr unruhig und ein überhaupt nicht mehr ausgeglichenes Baby. Die Hebamme bestätigte dann meinen Verdacht: Die kleine Maus hatte ordentliche Bauchschmerzen und konnte sich nicht richtig „Luft machen“. Immerzu wurden die Beinchen zum Bauch hingezogen und es wurde ordentlich ohne Erfolg gedrückt… Ganz schlimm anzusehen und besonders in den späten Abendstunden, wenn wir alle eigentlich schlafen wollten, ging das Theater los.

So haben wir mit der Zeit unsere Methoden und Mittelchen gehabt, um der Kleinen etwas zu helfen und diese schwierige Zeit (sie dauerte übrigens weit länger als drei Monate!!!) zu überstehen. Für alle anstregend, aber irgendwann geschafft. 🙂

wpid-DSC_0039.JPGDie Hebamme gab uns dann erstmal ein spezielles „Windöl“, welche mit Kümmel angerührt ist. Wir haben es im Uhrzeigersinn auf den Bauch eingerieben, gerne auch nach dem abendlichen Baden. Baby-Massagen habe ich gerne angewendet, sowie der Fliegergriff oder „Fahrrad fahren“ mit den Babybeinchen. Schaut mal in der Apotheke nach, da bekommt ihr dieses Öl bestimmt oder eure Hebamme bringt es wie bei uns mit. 🙂 Aber auch die „Windsalbe“ ist super und besteht aus ähnliches Inhaltsstoffen – eben nur noch mit Vaseline als „festen Stoff“. Dann wäre da noch der Sidroga 1 2 3 Bäuchlein-Tee, welcher aus Fenchel Kümmel und Anis besteht. Mulle trank ihn natürlich promt nicht und zog ein Ekelgesicht, doch wir sollten es auf anraten der Hebamme immer mal wieder anbieten. Unser Töchterchen blieb aber lieber bei der guten, alten Muttermilch und trinkt diesen Tee erst Monate später sehr gerne. Mittlerweile (sie wird 15 Monate) bekommt sie den Tee, wenn das Bäuchlein noch manchmal zwickt, in einer Flasche mit ins Bett. Gerne aber auch nur normalen Fencheltee. Am Bäuchlein-Tee ist toll, dass man das Pulver einfach in die Flasche gibt und nur noch warmes Wasser hinzugibt – der Tee ist heiß oder kalt löslich. Schnell gemacht, super!

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Gerne habe ich Mia auf unserem Ofen oder der Heizung auch ein Körnerkissen (aus Dinkel oder Kirschkernen) erwärmt und aufs Bäuchlein gelegt. Ich habe da ein ganz kleines für ein Neugeborenes. Leider wird die Wärme ja auch nicht ewig gespeichert und man muss auch aufpassen, dass es nicht zu heiß wird. Deshalb wollte ich euch mal zeigen, was ich für eine tolle Alternative gefunden habe.

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Muckel  – das natürliche Wärmekissen

Das Muckel-Kissen muss NICHT künstlich erwärmt werden, sondern speichert – im Gegensatz zu den bekannten Körnerkissen – die natürliche Körperwärme.

Das Kissen enthält einen hohen Anteil an Wollfett (Lanolin) und wirkt so heilend und regenerierend.

Vorteil des Muckel-Kissens? Das Kissen ist sofort verwendungsbereit, verliert seine Wärme nicht und kann NIEMALS zu heiß für das Kind werden.

Anwendungsgebiete? Bei Husten, Bauch- und Rückenschmerzen. Einfach auf Brust, Bauch oder Rücken des Kindes legen, mehr ist nicht zu tun.

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Wir besitzen die Größe 1 des Muckel-Kissens (14 x 15 cm), welche für Säuglinge & Kleinkinder geeignet ist. Wie ihr auf dem Bild sehr, lege ich das Kissen einfach mit in das Kinderbett. Es ist schön klein, nimmt nicht viel Platz im Bett (es wiegt auch nur 30 Gramm) ein und dazu noch angenehm weich. Ich habe es mehrmals ausprobiert und schon wenn man das Kissen in die Hand nimmt, wird es gleich angenehm kuschelig warm. 🙂 Total toll, dass das so funktioniert. Übrigens darf man die Wolle NICHT waschen, sondern nur den Bezug – sonst geht das heilende Wollfett flöten. 😉 Das Mulle-Kind findet das Kissen auch ganz angenehm und so sind wir wirklich sehr zufrieden damit. Kosten: lohnenswerte knappe 12€ 🙂
Hier zu kaufen falls jemand Interesse hat: Muckel Wärmekissen für Babys

Ich überlege mir schon selbst ein Muckel-Kissen zu holen, denn ich stehe auf natürliche Dinge und das Kissen gibt es auch noch in Größe 2 (Kinder) und 3 (Erwachsene).

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Jetzt bin ich auf eure Baby-Bäuchlein-Tipps gespannt! Habt ihr ein Super-Produkt? Oder einen ganz tollen Trick?

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

9 Gedanken zu „Wenns im Bäuchlein zwickt – unsere Helferlein“

  1. Bei Bambi war es eine sehr lange Zeit wirklich schlimm. Da sie kaum etwas im Magen behalten hatte, konnte nicht viel verdaut werden und führte zu häufiger und lange anhaltender Verstopfung (1,5 – 2 Wochen).
    Wir hatten ein Windöl, eine Bäuchleinsalbe, ein Traubenkernkissen (auch richtig toll!) & Tee, meistens hat das alles aber nichts gebracht. Ab und an haben wir ihr den abführenden Tee von Hipp gegeben (den mit Lactose) und ab einem gewissen Zeitpunkt den Bauchtee von Milupa (braunes Glas mit gelben Deckel).
    Unser Kinderarzt meinte man könne nichts machen & unsere Hebamme hat uns dann irgendwann CarumCarvi Zäpfchen von WALA empfohlen. Die haben bei uns Wunder gewirkt & schon kurze Zeit nach der Gabe war die Windel voll 😉

  2. Bei Bambi war es eine sehr lange Zeit wirklich schlimm. Da sie kaum etwas im Magen behalten hatte, konnte nicht viel verdaut werden und führte zu häufiger und lange anhaltender Verstopfung (1,5 – 2 Wochen).
    Wir hatten ein Windöl, eine Bäuchleinsalbe, ein Traubenkernkissen (auch richtig toll!) & Tee, meistens hat das alles aber nichts gebracht. Ab und an haben wir ihr den abführenden Tee von Hipp gegeben (den mit Lactose) und ab einem gewissen Zeitpunkt den Bauchtee von Milupa (braunes Glas mit gelben Deckel).
    Unser Kinderarzt meinte man könne nichts machen & unsere Hebamme hat uns dann irgendwann CarumCarvi Zäpfchen von WALA empfohlen. Die haben bei uns Wunder gewirkt & schon kurze Zeit nach der Gabe war die Windel voll 😉

  3. Bei Bambi war es eine sehr lange Zeit wirklich schlimm. Da sie kaum etwas im Magen behalten hatte, konnte nicht viel verdaut werden und führte zu häufiger und lange anhaltender Verstopfung (1,5 – 2 Wochen).
    Wir hatten ein Windöl, eine Bäuchleinsalbe, ein Traubenkernkissen (auch richtig toll!) & Tee, meistens hat das alles aber nichts gebracht. Ab und an haben wir ihr den abführenden Tee von Hipp gegeben (den mit Lactose) und ab einem gewissen Zeitpunkt den Bauchtee von Milupa (braunes Glas mit gelben Deckel).
    Unser Kinderarzt meinte man könne nichts machen & unsere Hebamme hat uns dann irgendwann CarumCarvi Zäpfchen von WALA empfohlen. Die haben bei uns Wunder gewirkt & schon kurze Zeit nach der Gabe war die Windel voll 😉

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