Sorgenmädchen mit Kriegsverletzung

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Gestern Abend nahm ich Mia mit zu einem Grillabend und ging mit ihr danach noch zur Oma in den Garten. Als wir dann nach Hause fahren wollten, passierte das Unglück noch auf den letzten Drücker: Mia verabschiedete ihre Oma und kasperte auf deren Armen rum. Dabei fiel sie dann rückwärts mit dem Kopf auf die Steinplatten. 🙁

Das Geschrei könnt ihr euch vorstellen – so doll hat unser Mädchen noch nie geweint. Zum Glück beruhigte sie sich in meinen Armen recht schnell und ich konnte den Kopf untersuchen. Ich war geschockt, als ich sah, dass dort ein Kieselstein im Kopf steckte! Eine Beule entstand natürlich auch und geblutet hat es zum Glück nur ein bisschen. Ich habe dann nicht lange überlegt und fuhr mit ihr in die nächtliche Notaufnahme. Ich wollte da nicht selbst dran rumprobieren…

Wir hatten Glück, denn ein Arzt sah uns mit der kleinen Mia und ließ uns sofort in den Behandlungsraum. Wir warteten zwar noch eine halbe Stunde, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und malte ganz brav. Zwei Ärzte sahen sich dann die Wunde an und entfernten zusammen den Stein. Ganz süß malte sich der eine Arzt Gesichter auf die behandschuhten Finger und lenkte Mia so ab. Sie weinte überhaupt nicht, vertraute den Ärzten und machte das einfach alles unglaublich toll. <3

Jetzt hat sie tatsächlich ein kleines Loch im Kopf, welches etwas mit Klebestreifen geklebt wurde, aber nicht weiter schlimm sein wird. Sollte jetzt schnell wieder zuwachsen. Mensch, wirklich… was für ein Schock für uns alle. Wir müssen Mia jetzt weiter beobachten, dass sie sich normal verhält und eben nicht wie bei einer Gehirnerschütterung. Sie scheint aber topfit und ist stolz auf ihr Tierpflaster. 😉

Passt auf eure Kinder auf! Ich packe Mia jetzt jedenfalls noch mehr in Watte…

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

9 Gedanken zu „Sorgenmädchen mit Kriegsverletzung“

  1. Ach mensch! So ein Schreck!
    Ich hoffe das die kleine ganz schnell wieder richtig fit ist, meistens siehts schlimmer aus als es ist und leider kann man die kleinen auch nicht von allen Unfällen fernhalten auch wenn mans gern möchte :-/
    *drück dich*

  2. Ohje, für uns Eltern ist es ja doch meistens schlimmer als für die Kinder nicht?
    Bambina ist so ein kleiner Wildfang, der sich ständig verletzt und auch schon häufig böse auf den Kopf gefallen ist… mit der Zeit wird es besser :-*

    Gute Besserung der kleinen Miamaus <3

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