Von einem Unfall, Papamulles Heimkehr und ganz viel Liebe

Mittwoch war es so weit: Ich durfte nach drei langen Tagen Papamulle wieder aus dem Krankenhaus in Hamburg abholen. Ich war ganz aufgeregt und freute mich tierisch, ihn wieder bei uns zu haben. Auch Mia war ganz zappelig und konnte es kaum erwarten. 😉 Wir hatten jeden Tag immer kurz telefoniert, aber die Verbindung war schlecht und Papamulle auch müde von der Vollnarkose. Ich wusste also nicht so recht, wie fit er jetzt sein würde – er hatte ja schließlich zwei Eingriffe am Herzen in dieser kurzen Zeit, da der erste Versuch scheiterte…

Ich fuhr zusammen mit seiner Mama zum Krankenhaus – sie hin und ich zurück. Wir mochten das fahren in einer Großstadt beide nicht so sehr. So wuselig und unübersichtlich alles, finde ich >.< So kam es das meine Schwiegermutter (übrigens Oma Hui von Mia benannt :D) mal wieder an der Ampel mit dem Auto abgesoffen ist und uns ein großes Auto volle Kanne hinten drauf krachte. *BUMM* Unpassenderweise fand Mia das total witzig und bekam hinten einen riesen Lachanfall. 😉 Ich guckte sofort nach, ob bei ihr alles in Ordnung ist und war so unendlich froh, dass sie in einem Reboarder sitzt und die volle Wucht nicht in den Rücken bekommen hatte. Das war nämlich eine ordentliche Kraft, die da auf uns wirkte – meine Beine hatte ich vorne angewinkelt und gegen die Amatur gestützt. Jetzt habe ich blaue Schienbeine, ganz toll 😉 Egal – uns war nichts passiert, nur das Auto ist hinten komplett eingedrückt und der Kofferraum schließt nicht mehr. Wir warten jetzt auf das Gutachten und mal gucken, ob wir den Wagen reparieren lassen oder uns eine neue Familienkutsche kaufen. :/

Nach Austausch der ganzen Daten mit dem Herr, der uns aufgefahren ist, kamen wir nach zwei Stunden in der Hitze auch eeeendlich mal am Krankenhaus an. Kurz noch den Weg zum Liebsten gesucht und dann noch ziemlich lange gewartet, da er sich noch beim Ultraschall befand. Und dann: Da humpelt der Papa über den Gang! In die Arme geschlossen, noch länger auf seine restlichen Papiere gewartet und ab nach Hause. Zurück gefahren bin dann übrigens ich – unfallfrei. 😀 Letztlich freute sich Papamulle über den entstandenen Schaden am Auto, denn er mochte dieses nicht so gerne… Ich schon. Hmpf. Männer halt.

Zuhause genossen wir noch das schöne Wetter und packten zusammen eine riesige Lieferung an neuen schönen Dingen aus. Ich brauchte nur das Töpfchen, aber dann wurden es noch ein paar Schnäppchen mehr. 😉 Besonders das Ravensburger Waldtiere-Puzzle lieben wir und haben es jetzt schon oft gepuzzlet. Das schönste Sandspielzeug von Spiel Stabil wurde gleich mit Papa zusammen in die Sandkiste befördert, um damit Eis herzustellen.

Ich habe jetzt erstmal ein paar Tage frei und freue mich ganz doll diese Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen zu können. Papamulle muss sich natürlich noch schonen, kann sich aber schon wieder super bewegen. Mia freut sich auch ganz dolle und möchte alles nur mit Papa machen: Auf Toilette gehen und ins Bett bringen durfte heute z.B. nur er machen <3 🙂 Wir hoffen, dass jetzt Ruhe mit diesen „Herzensangelegenheiten“ ist und wünschen uns keine Krankenhausaufenthalte mehr herbei. =)

Pfandflaschen abgeben mit Papa - immer wieder ein Spaß =)
Pfandflaschen abgeben mit Papa – immer wieder ein Spaß =)

Ich wünsche euch schöne Tage! *wink*

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

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