Die ersten Tage zu Viert <3

Juhuuu wir haben unsere erste Woche Zuhause erlebt & es ist so schön! ♥ 

Mia liebt ihre kleine Schwester sehr und busselt sie ständig ab, drückt, streichelt und liest ihr Geschichten vor. 😉 Beim Wickeln ist sie auch sehr gerne dabei und legt dem Baby dann eine frische Windeln an – Popo sauber machen darf aber immer noch ich.  😆

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Bei aller Liebe gab es aber auch schon nach den ersten zwei Tagen Zuhause einen kleinen Eifersuchts-Anfall, der uns als Eltern ganz schön das Herz zerriss. 😥 Mia hat abends beim ins Bett bringen plötzlich ganz doll geweint und wollte nicht mehr, dass Emmi mit in ihrem Zimmer ist, geschweige denn in ihrem Bett, wo ich sie hinein gelegt hatte, während ich die Gute-Nacht-Geschichte vorlas. „Emmi soll raus!“ hieß es dann. So mussten wir erstmal erklären, dass wir sie doch immer noch genauso lieb haben. Nach viel Gekuschel waren die Tränen dann versiegt und der Schwester wurde dann auch Gute-Nacht gesagt – wir bringen jetzt also immer erst das Baby ins Bett, damit Mia etwas Exklusiv-Mama- und Papazeit genießen kann. Ist ja auch wichtig, aber nicht immer so leicht einzurichten, wenn man plötzlich zwei Kinder hat.

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Mal gucken wie es nächste Woche wird, wenn Papamulle wieder arbeiten ist. Heute habe ich mal testweise die Beiden alleine ins Bett gebracht und das sogar auf Anhieb geklappt. *lach* An manchen Tagen hat das aber echt lange gedauert und das, obwohl der Papa mit half. ^^ Aber es spielt sich langsam alles ein und ich bin sicher, dass ich das dann auch alleine wuppe. Wir haben schon einige schöne Ausflüge zusammen unternommen, (Hansa-Park und Geocachen waren wir auch!) denn mir geht es körperlich einfach super, so ganz ohne Geburtsverletzungen. Bisher mag das Baby den Kinderwagen sehr gerne und ist auch sonst (noch?) sehr entspannt. Heute ging es das erste Mal mit etwas Bauchweh los, aber großartige Schreiattacken gab es noch keine. Wir kuscheln viel, aber ablegen kann ich das Mäuschen auch gut. Sie guckt dann friedlich umher und schläft auch noch so gut wie den ganzen Tag. Und nein, das machen nicht alle Babys so. Mia war GANZ anders und ließ sich nahezu nie ablegen, ohne dass das Geplärre losging. Ich hab damals immer viel mit ihr im Bett verbracht und sie den ganzen Tag getragen – das geht Heute mit Kleinkind ja nicht mehr ganz so leicht und so bin ich froh, hier gerade einen pflegeleichten Wurm zu haben. 😀

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Das Stillen klappt auch wirklich gut – ans Zufüttern brauche ich gar nicht mehr zu denken, denn wir haben das Geburtsgewicht der Kleinen schon fast wieder erreicht und sie trinkt auch einfach reichlich. Einzig mein starker Milchspendereflex nervt das Baby etwas – das kenne ich ja schon von meiner ersten Stillzeit. Wie das Baby manchmal nach dem Stillen aussieht: Über und über mit Milch besudelt!  😆 Ich weiß auch nicht, was meine Brust da manchmal macht, aber Muttermilch bekommt das Kind jedenfalls genug. 😉

Nacht bekomme ich ausreichend Schlaf, denn auch da schläft das Mäuschen sehr viel und meldet sich nur ein bis zweimal die Nacht. Heute waren wir z.B. erst irgendwann nach 9 Uhr wach. Und wenn ich dann nachmittags doch mal total müde bin, passt der Papa auf die Große (so komisch das zu schreiben!) auf und ich schlafe mit dem Baby etwas auf dem Sofa oder so. Auf dem Arm gekuschelt schläft sie auch besonders gern. ♥ Hach sie soll niemals groß werden, sondern für immer unser Mini-Mädchen, dem alle Klamotten zu groß sind.  ♥♥♥

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Irgendwie bin ich jetzt mit zwei Kindern viel entspannter und kann die Babyzeit bisher viel mehr genießen. Ganz vielleicht bin ich (oder auch wir, denn der Papa macht das super!) auch noch etwas reifer geworden in den Jahren mit Mia – fühlt sich jedenfalls gerade sehr gut an und Streitereien zwischen uns Eltern halten sich auch in Grenzen. Darf bitte alles so bleiben.  :mrgreen:

Was steht in nächster Zeit so an? Papierkrieg, in einem Monat die U3 und Mias U7a, die Sorgerechtserklärung für Emmi (Vaterschaftsanerkennung haben wir zum Glück schon durch), Mias dritter Geburtstag, eine Kindergarteneingewöhnung im Wald und und und…  😯 Wenn nochmal einer fragt, ob mir nicht Zuhause langweilig ist, dem gehe ich an die Gurgel.

Morgen kommt erstmal „Oma Hui“ und schläft hier. Mal gucken, was wir mit der anstellen. Vielleicht schicke ich sie einfach mit Kind und Baby zum spazieren gehen und verkrümel mich mit Papamulle aufs Sofa. Super Idee oder?

Ein bisschen was aus unserem Leben – ich hoffe euch interessiert das. =)

Liebe Grüße
Maggy

PS: Mehr Bilder aus unserem bunten Familienalltag gibt es bei Instagram.

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

5 Gedanken zu „Die ersten Tage zu Viert <3“

  1. Ich kan dich sooo gut nachvollziehen. Unser Kleiner ist bisher auch pflegeleichter als der Große. Schön zu lesen, dass Mia so eine tolle große Schwester ist. Ging es dir auch so, dass dir dein großes Kind plötzlich riesig im Vergleich zu dem winzigen Neugeborenen vorkam?

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