Gastbeitrag: Spielzeug und Batterien – Darauf sollte man achten

Hallöchen zusammen!

Heute habe ich zur Abwechselung mal einen Beitrag für euch, den nicht ich geschrieben habe. Gerade jetzt, wo es draußen wieder kühler, nasser und manchmal einfach nur ungemütlich wird, verkrümeln wir uns gerne ins warme Wohnzimmer (am besten vor den Ofen) und die Kinder hoffentlich in ihre Kinderzimmer, um dort brav zu spielen.  😉 Bei vielen Kindern beliebt und einfach auch in vielen Kinderzimmern vorhanden: Blinkendes, dudelndes Spielzeug in bunten Farben. Batteriebetrieben. Oder wie bei uns: Die Duplo Eisenbahn und der plappernde Furby – beides mit Batterien. Da kommen wir auch schon zum Thema: Spielzeug und Batterien – worauf sobald man da im Hinblick auf die Kinder achten. Dieser Beitrag passt jetzt auch im Hinblick auf Weihnachten und die eventuell neu einziehenden Spielzeuge sehr gut, finde ich.

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Mia bespielt ihr Living Pets Vögelchen, was ganz viel Vogelgezwitscher von sich gibt. =)

Viel Spaß mit diesem informativen Artikel geschrieben von Christoph Moosbrugger!

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Spielzeug und Batterien – Darauf sollte man achten

Sprechende Puppen, lachende Teddybären, der Spielzeugzug, der über Schienen durchs Kinderzimmer tuckert oder das Baby-Smartphone, das die Kleinen mit Tönen und Lichtern entzückt: Modernes Spielzeug ist heute selten „still und leise“. Eltern, die Ihren Kindern batteriebetriebenes Spielzeug bereitstellen, sollten jedoch unbedingt darauf achten, dass die richtigen Energiezellen eingesetzt sind. Denn nur so wird das Spiel zu Spaß.

Batteriebetriebenes Spielzeug: eine Gefahrenquelle?

Es gibt Organisationen, die empfehlen, Kindern ausschließlich Spielzeug ohne Batterien in die Hand zu geben. Der Grund dafür ist einfach: Energiezellen, wie Batterien, basieren auf einem chemischen System, das die Energie im Inneren bereitstellt und an das Spielzeug weitergibt. Problematisch ist die Tatsache, dass Batterien auslaufen können. Aber nur wenn sie:

  • minderwertig,
  • falsch gelagert,
  • oder beschädigt sind.

Eine intakte Markenbatterie birgt diese Gefahr nicht – dafür sorgen entsprechende Prüforganisationen, die die Energiezellen, die auf den Markt kommen, harten Tests unterziehen, um genau das zu vermeiden. Allerdings sollten Verbraucher und damit auch Eltern, ihren Beitrag leisten:

  • Batterien sollten bei Raumtemperatur gelagert werden (nicht im Kühlschrank oder gar Eisfach; auch hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung sind tabu).
  • Batteriebetriebenes Spielzeug sollte bei Nicht-Gebrauch ausgeschaltet werden.
  • Batterien müssen ordentlich entsorgt werden und gehören nicht in Kinderhände.

Vor allem der letzte Punkt ist dabei entscheidend: Kleinkinder sollten von Batterien ferngehalten werden – das Batteriefach des Spielzeugs darf deshalb nie durch einfaches „klicken“ geöffnet oder verschlossen werden. Auch ein Grund, warum zertifiziertes Spielzeug stets ein mit Schrauben gesichertes Batteriefach mitbringt.

Entsprechende Zertifikate, die sicherstellen, dass auch diese Sicherheitsmaßnahme ergriffen wurde, sind beispielsweise:

  • Das CE-Konformitätszeichen
  • Das GS-Zeichen
  • Die „spiel gut“ Plakette

Die richtige Batterie für das Spielzeug finden

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Quelle: pixabay.com / User: webdesignprof0

Beim Kauf befinden sich Batterien häufig im Lieferumfang. Meist handelt es sich um moderne Alkali oder Lithiumbatterien, die allesamt mit einer Leistung von 1,5 Volt ausgeliefert werden. Weitverbreitet sind hier vor allem die zylinderförmigen Batterien, die man auch unter dem Begriff AA-Batterien (etwas größer) oder AAA-Batterien (etwas kleiner) kennt. Hinzukommen die Knopfzellen, die vor allem bei kleinem Spielzeug eingesetzt werden.

Ganz davon abgesehen, dass geprüftes Spielzeug eine Anleitung mitbringt, in der genau beschrieben wird, welche Batterie benötigt wird – auch über die Größe des Batteriefachs lässt sich schnell erkennen, welche Batterie notwendig ist.

Nur die korrekte Leistung ist damit noch nicht klar, sodass es im Kinderzimmer auch gruselig werden kann, wenn (meist eher minderwertiges Spielzeug) nicht genügend Power bekommt und das Lachen des Spielzeugclowns eher an Steven Kings „Es“ erinnert als an einen witzigen Zeitgenossen.

Zur Not müssen hier verschiedene Batterien ausprobiert werden, um die richtigen Spezifikationen zu identifizieren.

Batterie oder Akku?

Ob Batterien oder Akkus eingesetzt werden, spielt für das Spielzeug keine Rolle, solange die Leistungsdaten dieselben sind – einziger Unterschied:

  • Akkus können wieder aufgeladen werden, sind dafür jedoch etwas teurer.
  • Batterien können meist nicht wieder aufgeladen werden, sind dafür jedoch günstiger.

Dementsprechend sind Akkus umweltfreundlicher, da die Entsorgung von Batterien nicht ohne Weiteres über den Hausmüll, sondern über entsprechende Sammelboxen erfolgen muss. Das Recycling der Batterien ist zudem sehr aufwendig. Allerdings halten Batterien aufgrund größerer Kapazität länger „am Stück“. Ein Wechsel ist seltener notwendig.

Spielzeuge in Batterien sind ein sensibles Thema, weil die kleinen Energiezellen generell nicht in Kinderhände gehören – der richtige Umgang und vor allem Spielzeug, das entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, wie verschraubte Batteriefächer, ergreift, sind deshalb umso wichtiger. Von einer grundsätzlichen Gefahrenquelle zu sprechen, wäre jedoch nicht richtig. Wer Markenbatterien kauft und auf ebenso hochwertiges Spielzeug setzt, wird den Kleinen sicher eine große Freude machen.

Christoph_Moosbrugger
Autorenname:
Ing. Christoph Moosbrugger
Position: Inhaber/Geschäftsführer

Christoph Moosbrugger ist Gründer und Geschäftsführer vom gleichnamigen Akkushop und Batterienhandel CMoosbrugger. Er ist der Profi und kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Akkus und Batterien geht. Mit seinem umfassenden Branchenwissen steht er seinen Kunden sowohl Online als auch Offline mit Rat & Tat zur Seite.

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

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