Unwort des Jahres: JGA! Oder: mein Junggesellinnenabschied in Hamburg #dieassiprinzessinheiratet

Hallöchen zusammen!

Ich möchte heute mal wieder etwas Hochzeits-Charme in den Blog einfließen lassen und da ich euch ärgern möchte, gibt es heute noch keine Hochzeitsfotos, dafür aber Fotos von meinem ziemlich verrückten (oder soll ich sagen asozialen?) JGA.

JGA? Das ist die Abkürzung für den Junggesellenabschied oder in meinem Fall Jungesellinnenabschied. *Zunge brech* Und genau deshalb, weil man es kaum schreiben und aussprechen kann, ist JGA echt eine super Abkürzung. Man findet es zuhauf bei Instagram und da ich mittlerweile zum echten Hochzeitsprofi mutiere, heißt es jetzt nur noch JGA bei mir. Läuft!  😉

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Tja, was soll ich sagen? Eigentlich hatte ich mir gar keinen JGA gewünscht und wollte einfach nur in Ruhe meine Hochzeit über die Bühne bringen. Eine Woche vor der Trauung ereignete sich das folgendes: Ich saß mit meiner kleinen Familie am Mittagstisch und schlürfte leckerere Tomatensuppe mit Reis… Wir nahmen uns vor noch hübsche Schuhe für Mia kaufen zu gehen und wollten bald (zusammen mit meiner Schwester und Tante) los. Und wie wir da so sitzen, höre ich plötzlich einen Tumult in unserem Garten und ein Partyauto mit lauter Mucke und verrückten Weibern kommt lauthals auf den Hof gefahren und macht vor unserem Küchenfenster Party.  😆 😆 😆

img_20160430_133207.jpgDachte ich noch DIE sehen aber schlimm aus, sah ICH keine 15 Minuten später SO aus! Was ich darstellen so? Na Assi-Prinzessin Margareta höchstpersönlich… mit Müll-Tüllrock, Alditütenhandtasche, Goldlöckchen und eigens für mich geformt und gebrannten Peniszepter. ♥ Ich war so verliebt in mein Äußeres, das glaubt ihr nicht. Wirklich nicht.  😛

img_20160501_025039.jpgDas erste Assishooting mit meiner Crew fand noch auf unserem Hof statt. Wie gut wir harmonieren oder? ♥ Hach…

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Übrigens wusste ich nicht, wo es hingeht! Wir fuhren nach Soltau und ich dachte allen ernstes, dass ich dort mein Geld anschaffen gehen sollte. So ganz ohne Leute. In der Tat machte ich hier aber meine ersten guten Umsätze an die lieben Soltauer! Hier ging gut: Blumensamen an alte Ommchen! Highlight war mein Auftritt am Rewe! Lassen die Mädels mich da wie eine Professionelle an der Tür stehen und gehen noch was einkaufen. Ich konnte mit meiner Luxuskarre ja nicht rein.  🙄 Die Leute haben sich schon prächtig amüsiert.

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Es reicht ja noch nicht, dass ich so bescheuert aussah, nein. Ich musste auch den ganzen Abend liebevoll erstellte Karten ziehen, auf denen nur tolle Aufgaben auf mich warteten. Komischerweise nur mit fremden Männer und Hemmschwelle meinerseits zu lösen. Nasi-Nasi-Bild war der Anfang und nicht gut. Gar nicht gut.

IMG_0007IMG_0005Mit freundlicher Unterstützung vom Finanzamt und dem Arbeitsamt entstanden dann noch diese professionellen Bilder!!! Mitten aus dem Leben!!!

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Okay, aber erstmal rein in den Erix und eine wunderbar romantische Stelle aus Shades of Grey (Affiliate-Link) vorlesen. Romantisch in diesem Buch heißt so viel wie versaut, ekelhaft mit sämtlichen Körperflüssigkeiten. Ja und davon musste ich dann erstmal ein Kapitel den anwesenden Gästen – in verschiedenen Zugabteilen – vorlesen. Hab ich aber gut hingekriegt.  :mrgreen: Manche Männer haben sich in Grund und Boden geschämt und manche haben ausgesehen, als ob sie es gar nicht erwarten könnten, wie das heiße Sexspiel weitergeht.  😛

IMG_0022Mitgekriegt habe ich dann noch eine heiße Absprache mit der Schaffnerin, die in die Vorbereitungen integriert wurde. Eine halbe Stunde später wusste ich dann auch warum? Diese beiden gruseligen Gummimänner wurden mir mit nach Hamburg geschickt. Na danke auch! (Unter einer saß übrigens meine Mama.)

Apropos Hamburg! Mir sollte weiß gemacht werden, dass es nach Lüneburg geht. Lüneburg! Hab ich keinem geglaubt.  😎

IMG_0037Erster Halt: Buchholz! Da ging es dann auch wieder los mit dem Geld sammeln… Geld um den Abend zu finanzieren… oder so.

IMG_0053IMG_0048Ankunft in Hamburg. Wir steigen partymachend aus dem Zug aus und stürzen und in das Getümmel am Hauptbahnhof, wo wir auch lange Zeit nicht wegkommen.

IMG_0067Hier wartet einfach viel zu gute Kundschaft auf mich! Und manche zahlen doch echt 1 € dafür, dass sie ein Selfie mit mir machen dürfen. Hab quasi meinen Körper verkauft und dümpel auf irgendwelchen Smartphones rum. Na toll. Nicht weiter gedacht und nur an Kohle gedacht. Die Dollarscheine in den Augen.

IMG_0083IMG_0059Es war Tanz in den Mai. Klar also, dass da noch 20 andere JGA’s rumliefen. Darf ich vorstellen? Oben ein Männer-JGA und unten die Frauenvariante, also links!  😛 Finden Sie den Fehler. Jetzt! War ICH zu overdressed oder DIE einfach nur spießig, langweilig… normal???

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Noch schnell hübsch machen lassen mit den anschließenden Worten „jetzt siehst du aus, als ob du mit deinem Mund schon woanders warst“ und weiter. Ab geht die Schose!

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Wir fuhren an diesem Abend sehr viel Bahn und kamen doch nicht von A nach B. So ein Scheiß aber auch!  😆

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Und hier seht ihr mich Superalki. Alkohol trinken kann ich! Nicht. Ab und zu habe ich mal einen Grünen nach hinten über die Schulter gekippt, ansonsten wäre ich an dieser Stelle schon sturzbesoffen. Und das war ich bis dato noch nie.  💡

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Aber schaut mal, wir kamen dann doch mal weg vom Bahnhof und wurden am nächsten Schauplatz musikalisch tätig. Zwei von uns waren so besoffen und kauften noch die CD seiner Werke.

IMG_0143Zu diesem Foto – mit meiner Schwester auf dem angeschlossenen Fahrrad – habe ich noch einen Satz des Besitzers im Kopf: „Du kannst gerne auf meinem Fahrrad sitzen bleiben, aber mach den Sattel bitte nicht kaputt.“

IMG_0146An dieser Stelle wurden dann auch unsere Vorräte aufgefüllt. Professionell, hygienisch einwandfrei wurden Spritzen mit Alkohol aufgefüllt, denn die gingen weg wie warme Semmel.

IMG_0154Wir waren übrigens auf dem Weg zum Kiez. Bis dahin war es aber ein so weiter weg. Ich musste mich küssen lassen…

IMG_0157Sogar auf den Po… ansonsten musste ich trinken… also erfüllte ich alle Aufgaben brav!!!

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Die Aufgabe erfüllte ich übrigens freiwillig. Für diesen Kerl da. Seine Lebensaufgabe ‚jemand muss dir in den Bart beißen‘ musste erfüllt werden.  Kann ich also auch auf MEINER To-Do-Liste abharken. 😆

IMG_0201Ok wir haben es fast geschafft. Durch die schwarzen Menschen der Linken-Demo durch direkt auf den Kiez. Dort wo die Nutten sich echt die Füße platt stehen und uns giftig anmachen und fast verprügeln wollen. Wir waren tatsächlich nur in dieser einen abgefuckten Bar, wo man auf Tischen tanzen durfte und es dem Besitzer egal war. Da ging das Fenster auf und wir wurden reingezogen. So läuft das hier also ab. ^^  😆  :mrgreen:

IMG_0219IMG_0217Leider war der Abend viel zu kurz, weil wir zum Zug mussten. Die Reeperbahn muss auf jeden Fall noch mehr von mir erkundet werden – natürlich nachts! Diesen geilen Wagen haben wir übrigens unterwegs gefunden und mitgenommen. Leider hat er es nur bis Buchholz geschafft. RIP oranger Böllerwagen! Wir vermissen ihn oft. ♥

Auf dem oberen Bild seht ihr noch, wie mein ganzer Bollerwagen kenterte… das war ne Aktion.

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Nächstes Mal nehmen wir uns definitiv ein Zimmer in Hamburg! Es müssen ja noch ein paar Schwester heiraten.  😆

Ach bevor ich es vergesse: Meine ganzen Münzen gingen für unser Taxi drauf. Richtig! Zug verpasst und ab dafür!

Danke fürs Lesen & virtuell dabei sein. 
Ich hoffe euch war mein Assimotto assig genug. ♥♥♥

Freue mich auf euer Feedback! 

Bis ganz bald dann
Maggy

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

5 Gedanken zu „Unwort des Jahres: JGA! Oder: mein Junggesellinnenabschied in Hamburg #dieassiprinzessinheiratet“

  1. Oh man, soviel Spaß hatte ich noch nie, beim Lesen eines Blogberichtes.

    Ich habe die ganze Zeit gekiechert, vom ersten Foto an. Ihr saht ja mega aus *gg* vorallem du.

    Den Spaß kann man förmlich spüren.

    Danke für den schönen Bericht.

    LG Martina

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