Liebe // Eine naturreligiöse Hochzeitszeremonie im Garten ♥

Hallöchen ihr Lieben!

Ganz berauscht bin ich am Freitag nach dem Geburtstag unserer kleinen Emmi aus dem Gespräch zu unserer Hochzeitszeremonie nach Hause gefahren. Vielleicht habt ihr es schon gelesen, dass wir dieses Jahr eine freie Trauung in unserem Garten planen und somit unsere Hochzeit nochmal richtig zelebrieren wollen. Wir hatten uns letztes Jahr vor unserer standesamtlichen Trauung nämlich vorgenommen, dass wir nochmal im größeren Rahmen feiern wollen. Ursprünglich sind wir von einer großen Hochzeitsparty ausgegangen, aber durch einen glücklichen Zufall, hat mir das Internet die liebe Gabriele Brötzmann zugespielt, die freie Trauungen und naturreligiöse Hochzeitszeremonien anbietet. Und genau letzteres hat mich so in den Bann gezogen, als ich mir dieses Video angesehen habe.

Das will ich auch!!! 

Papamulle befand sich wieder mal auf Montage, als ich mir diese Idee für unsere Hochzeit durch den Kopf gehen ließ. Es ließ mich tagelang nicht in Ruhe… immer wieder schaute ich auf die Homepage von Frau Brötzmann und als der Mann dann am darauf folgenden Wochenende nach Hause kam, packte es mich und ich erzählte ihm davon, zeigte auch ihm das Video und ja so kam es, dass auch der Mann diese Geschichte ganz gut fand. Friede Freude Eierkuchen. ♥

Das Vorgespräch für die Hochzeitszeremonie

Ganz aufgeregt schrieb ich eine nette Mail an die Dame und bekam schnell Antwort. Wir telefonierten und schafften es sogar irgendwie einen Termin zum Kennenlernen und Planen zu finden, wo wir alle Zeit hatten – sogar der Mann, der nie da ist.  😀 Das Gespräch war am letzten Freitag und wir fanden es richtig nett – auch wenn unsere kleine Emmi ziemlich gefremdelt hat und „nach Hause“ und „Auto fahr’n“ wollte. Als wir dann soweit durch waren mit dem Gespräch war sie dann auch warm und wollte spielen. Kinder. 🙄

Wir haben aber trotz Kindergejaule alles soweit planen können, wissen ungefähr was auf uns zu kommt und haben uns notiert, was noch zu tun ist – alles. :mrgreen:

Kleiner Einblick in die naturreligiöse Hochzeitszeremonie

Die Hochzeitszeremonie wird ca. 45 Minuten dauern und wird irgendwo in einer schönen Ecke unseres Gartens stattfinden – wahrscheinlich irgendwo unter unseren schönen Eichenbäumen. Die naturbelassene Umgebung ist natürlich sehr wichtig, denn es geht auch um Naturgeister und die Kräfte der Natur (Feuer, Wasser, Luft und Erde). Es wird geräuchert und gesungen werden und wir als Ehepaar haben auch einige Aufgaben, um die wir uns schon jetzt kümmern müssen. So müssen wir z.B. lernen, wie man mit einem Stück Seil zusammen mit nur jeweils einer Hand einen Knoten binden kann oder aber wir haben die Aufgabe bekommen uns gegenseitig einen wunderschönen Liebesbrief zu schreiben – aufwändig verziert und mit vielen lieben Worten gefüllt, was wir an dem anderen so schätzen. Die Worte werden wir uns dann vortragen und die Briefe austauschen – unser Ehegelübde, wenn ihr es so wollt. Es wird ein wunderschön geschmückter Altar aufgebaut und die Hochzeit natürlich auch drum herum an das für uns so schöne Erlebnis angepasst. Auch Familienmitglieder können in die Zeremonie mit eingebunden werden, was ich mir z.B. für unsere Trauzeugen sehr gut vorstellen kann.

Wir sind voller Freude und Aufregung! ♥

Hört sich das für euch auch so spannend an?
Habt ihr auch ein zweites Mal geheiratet?
Und was hat eure Hochzeit so besonders gemacht?

In meinen Augen steht da etwas ganz Großes für uns alle an. Ich bin so voller Vorfreude. Ich glaube das wird nicht nur für uns als Ehepaar interessant, denn so eine Hochzeit erlebt man wohl nicht alle Tage.

 In diesem Sinne – es gibt noch Einiges zu tun für uns, aber wir lassen uns davon nicht stressen. Wir freuen uns auf alles, was da kommt.

Alles Liebe ♥

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

2 Gedanken zu „Liebe // Eine naturreligiöse Hochzeitszeremonie im Garten ♥“

  1. Liebe Maggy, so eine freie Trauung ist toll! Mein Mann und ich haben vor 6 Jahren am Elbstrand eine freie Trauung gehabt und es war – trotz nur mäßigem Wetter – unvergesslich!
    Auch unsere Gäste fanden es toll – inzwischen haben es uns viele Freunde gleichgetan.
    Die Rede, die von uns ausgesuchten Songs, die Beiträge unserer Trauzeugen – es hätte nicht schöner sein können und hat genau UNS widergespiegelt.
    Aber vor einer Sache warne ich 🙂 : wir haben uns damals auch gegenseitig ein Trauversprechen gegeben, was wir beide – getrennt voneinander – verfasst und vorgetragen haben. Ich war dabei so emotional, dass die Tränen nur so flossen. Es kann also auch ganz schön schwierig sein, seine Gefühle vor so vielen Leuten in Worte zu fassen…

    Euch wünsche ich jedenfalls eine unvergessliche Zeremonie und dass Ihr diesen Tag immer in Erinnerung behaltet als Euren Schönsten.
    Liebe Grüße, Anna

  2. Liebe Maggy,

    wie schön, dass Ihr nochmal heiratet und etwas gefunden habt, was genau zu Euch passt! Auch die Idee, im eigenen Garten zu heiraten und zu feiern, finde ich total romantisch. Ich wünsche Euch eine wunderschöne Trauung!!!

    Bindet Ihr eigentlich die Kinder auch in die Zeremonie ein?

    Ganz liebe Grüße
    Deine Küstenmami

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