Meeresluft gegen Panik – einmal die Sorgen wegpusten bitte!

Hallöchen zusammen!

Letzten Freitag überkam es mich plötzlich. Zukunftsangst. Panik. Hilfe! Da hatte sich ein Fehler in mein System geschlichen und drohte mir alles zu zerstören. Aber von vorne:

Papamulle kam Freitag nach Hause und brachte liebenswürdigerweise beide Kinder ins Bett. Ich konnte so direkt nach dem Abendbrot mit den Kindern an den Rechner verschwinden und meine Arbeit verrichten. Schnell noch den Brief der Krankenkasse abarbeiten – die Änderung meiner gesetzlichen Krankenversicherung in die Familienversicherung meines Mannes. Ich will mich also schnell ummelden und dann wird es mir schon mulmig zu Mute. Ich merke plötzlich, dass ich mich gar nicht so leicht ummelden kann, wenn ich so weitermachen möchte wie bisher. Weitermachen wie bedeutet in meinem/unserem Fall, Frau arbeitet von Zuhause aus und ist ab sofort selbstständig unterwegs – ohne Festanstellung im Rücken, weil die gab es noch nie – ich kenne nur Jahresverträge. Ich habe mich so gefreut, mein eigenes kleines Business weiter füttern zu können – es ausbauen zu können, wenn Emmi nächstes Jahr in den Kindergarten geht und ich meine Elternzeit offiziell als beendet sehe.

Nun wird es mir so schwer gemacht, weil meine eigene Krankenversicherung so irre teuer wird und ich nicht weiß, ob ich das stemmen kann. Bauchschmerzen hat mir das gemacht und erstmal den ganzen Tag versaut! Erst jetzt ist mir so richtig klar, warum sich so viele kleine Labels (man nehme nur daWanda als Beispielt) nicht halten können…

Zum Glück habe ich meinen Mann, der mich unterstützt und auffängt, wo er nur kann. Er hat mir Mut gemacht. Ich bin ja nicht alleine, wenn es nicht klappt, ist er da – nicht nur als finanzielle Stütze!!!

Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, mir den Kopf am Meer freipusten lassen und viel mit Papamulle über die Situation gesprochen, mich informiert und mit anderen Selbstständigen gesprochen. Ich habe nun wieder einen Plan. Der Weg wird etwas steinig und ich muss vieles beachten, aber dann kann es erstmal klappen.

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall intensiv mit dem Thema Buchhaltung und Steuern auseinandersetzen, dann kann ich erstmal mit in die Familienversicherung einsteigen. Man lernt ja nie aus, ne.

Ich habe Respekt vor diesem neuen Abschnitt, bin aber auch gespannt, wie sich alles entwickelt und ob der Plan so aufgeht. Es wäre so prima – auch für die Kinder.

Ich danke euch auch für eure lieben Worte auf Instagram. Ihr habt mir Mut gemacht. ♥

In diesem Sinne: Wie sang einst Xavier Naidoo – dieser Weg wird kein leichter sein – dieser Weg wird steinig und schwer. Naja, hoffen wir mal nicht zu sehr.

Ganz liebe Grüße

 

Meckermontag am Mittelfingermittwoch

Hachja… ich liebe ja solche Bezeichnungen wie „Mittelfingermittwoch“, „Meckermontag“ und was es nicht alles gibt. Bei der lieben Checkerin habe ich auf Instagram auch schon „Dödeldonnerstag“ gelesen und „Muttermilchstuhlmittwoch“ sowie „Doppelkinndienstag“ gibt es glaube ich auch.  😆 Man merkt, was für ein Instagramopfer ich bin. Durch und durch. Ich liebe die App.

Heute soll es aber nicht um meine Lieblingsapps gehen (wäre aber auch mal einen Blog-Beitrag wert) sondern tatsächlich um diesen bzw. letzten Montag. Was da so in meinem Kopf vorging, darüber möchte ich heute zur späten Stunde berichten. Es geht also um meinen Meckermontag am heutigen Mittelfingermittwoch. 😀

***

Montagmorgen… der Mann verlässt uns, wie jeden Wochenanfang. Er kann sich nicht so richtig von uns lösen, was mich immer freut, aber auch traurig macht. Kaum ist der Mann aus dem Haus mache ich die Kinder (und auch mich etwas) fertig für den Tag. Die Große muss in den Waldkindergarten und muss noch ihren Rucksack gepackt kriegen, etwas Zuhause frühstücken und ihre dicken Wintersachen ankriegen. Die Kleine muss aber auch fertig gemacht werden, weil sie ja mit zum Wegbringen muss. Zwei Kinder so dick anziehen – boah das dauert. Dafür liebe ich den Winter. Nicht.

Da fing mein persönlicher Meckermontag auch schon an. Der Mann hat die ehrenhafte Aufgabe, morgens schon ein Kind anzuziehen. Da haberte es dann am Montag schon. *grummel* Und weil der Mann sich dann aus dem Staub zur Arbeit macht, regt mich sowieso immer alles auf, was mir in dem Moment nicht passt und mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Was bin ich nur für eine liebreizende Frau. Nicht.

Fahre ich zum Kindergarten, fällt mir auf, dass auf dem einen Reifen immer noch keine Luft ist. Also mit einem Platten los. *grummel grummel* Der Mann wusste doch davon! Ich hab schon vorletzte Woche dran erinnert. Dieser Mann ey. Ich muss mir dringend diesen kompliziert aussehenden Compressor genauer ansehen, aber da der den Nachbarn gehört, hab ich Angst den zu schrotten. Kann ich nämlich. Und wer weiß schon, wie viel Bar auf so einen Autoreifen darf…  🙄 Ganz klar eine (nicht erfüllte) Männeraufgabe also.

Dann mache ich mir zum Frühstück noch einen Tee. Für die Entspannung am Morgen. Sehe ich das mein neues Tee-Service einen Sprung hat. Ich weiß noch, wie der Mann das irgendwie in die Spülmaschine hat fallen lassen. *klirr* Zum Glück nichts passiert sagt er! Zuvor sagte ich noch, pass bloß auf, dass das schicke Teil nicht kaputt geht. Sehe ich also den hässlichen Sprung am Montag und rege mich auf. Brauch ich direkt neu, dass geht doch so nicht. Ich HASSE Macken im Geschirr – außer bei den Kindern, die müssen ihre Tassen bis zum bitteren Ende benutzen. Da ist eindeutig zu viel Verschleiß. 😛 Also beim Frühstück wieder *mecker mecker mecker*

Daaaaannn… gehe ich den Keller. Ständig müssen irgendwelche Sachen runter. Flohmarktsachen, Verpackungen, Überbleibsel der Weihnachtsdeko, Anleitungen und Kinderkleidung. Da sammelt sich ganz schön schnell was an, was runter muss. Der Mann trägt dann also auch mal was runter und ich sage immer: „Bitte sortiere die Sachen direkt in die Kisten ein – leg die auf keinen Fall irgendwo dazwischen!“ Und er so: „Ja, ja, ja klar.“ (Hier rein – da raus…) Gehe ich also in den Keller und will nur eine Sache wegbringen. Steht da der Buggy im Weg. Will ich NUR den Buggy wegschieben und sehe, dass der Fußsack voll mit KRAM ist. Weihnachtsschmuck, hier ne Anleitung, da ne zu klein gewordene Hose von Emmi. *grummel grummel grummel* Tolle Hilfe diese Männer. Nicht.

Nach dem Kindergarten – bin wieder mit dem Platten los – bringe ich das kleine Kind ins Bett, beschäftige das große Kind und setze mich an die Arbeit. Mal ins Rechnungsbuch geschaut. Sind einige offene Rechnungen drin, die nochmal abgecheckt werden müssen. Kein Onlinebanking im Haus, weil der Mann das soooo doof und unnötig findet. Er fährt lieber zehnmal zur Bank zum Kontoauszug holen und Überweisungen tätigen. Ich. Nicht. Ich möchte auch mal ganz spontan nach meiner Kohle schauen können. Sonst läuft der Laden hier nicht. *grummel grummel grummel*

Und dann fallen mir noch tausend mini-mini-mini-mini kleine Sachen ein, über die ich wunderbar meckern kann und an denen immer natürlich der Mann Schuld ist. Mimimi. Mir geht’s so schlecht mit diesem Mann.

„Meckermontag am Mittelfingermittwoch“ weiterlesen

Gesund durch den Winter: mit Prospan, Hausmittelchen und ganz viel Liebe

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Hallöchen ihr Lieben! 
 Uff, die kalte Jahreszeit hat es bei uns immer in sich. Die Kinder werden von fiesen Viren befallen, die sie ganz schwer wieder los werden. Manchmal ist es nur ein kleiner Schnupfen, manchmal eine ständig laufende Nase, manchmal ist es Halsweh und manchmal – ganz fies – ist noch Husten dabei. Und der quält die Kinder so richtig. Leider ist es bei meinen beiden Mädchen so, dass sie eine Erkältung super lange verschleppen. Ich rede dabei nicht von zwei Wochen. Die letzte Erkältung ist vor einiger Zeit erst abgeklungen und hat fast zwei Monate gedauert: Schnupfen – Husten und Heiserkeit – festsitzender Schnupfen (verstopfte Nase) – irgendwann endlich gesund. Man fragt sich nur, wie lange. Wir Eltern können uns wenigstens darüber freuen, dass sich die Erkältung dieses Mal nicht auf uns übertragen hat. Da eine Erkältung mit Hustenreiz die Kinder besonders ärgert, ist man froh, wenn man irgendwie helfen kann. Hilfestellung gegen den Husten bietet auf jeden Fall unser treuer Freund Prospan.
Mit Prospan befreit durchatmen

 Prospan ist ein ganz köstlicher und für die Kinder gut bekömmlicher Hustensaft, den ihr in der Apotheke bekommt. Ich selber kenne den Hustensaft, der mit der Kraft des Efeus arbeitet, selber schon aus meiner Kindheit und kaufe ihn deshalb auch für unseren Haushalt.
 Naturheilmittel bzw pflanzliche Arzneimittel bevorzuge bei der Wahl eines Medikamentes übrigens immer. Bei normalen Erkältungen reicht das hier einfach aus – da müssen wir auch nicht gleich zum Arzt gehen. Bei länger andauerndem Husten suchen wir natürlich auch mit den Kindern den Kinderarzt auf, da es sich ja auch um eine Bronchitis oder ähnliches handeln kann.
Prospan gibt es auch noch mit Kirschgeschmack extra für Kinder, aber ich kann euch versichern – der normale Hustensaft schmeckt hier schon den Kleinsten. Manchmal muss man aufpassen, weil Mia schon prima im Husten vortäuschen für „Noch mehr Hustensaft bitte, Mama!“ ist. :mrgreen:  😆
Wir können euch das Produkt mit bestem Gewissen weiterempfehlen, es hilft den Kindern beim Abhusten, da der Hustensaft den Schleim löst und auch den Hustenreiz lindert. Übrigens kommt Prospan ohne Alkohol aus, da müsst ihr euch also keine Sorgen machen. =)
Anbei noch ein paar weitere Maßnahmen, die ich unternehme, wenn die Kinder mal wieder mit einer Erkältung kämpfen. Vielleicht hilft es ja auch euch.
***
Kopf hoch beim Schlafen
Worauf ich immer achte, wenn wir die Kinder zu Bett bringen: den Kinderkopf höher zu betten. Ein kleines Kissen extra mit ins Bett sorgt dafür, dass der Kopf etwas höher liegt und das nächtliche Abhusten etwas leichter fällt bzw. der Hustenreiz auch nicht so starkt ist. Liegen die Kinder nämlich ganz flach, geht das Gehuste ganz stark los. Natürlich ist das mit einer unruhig schlafenden Emmi auch nicht so leicht, aber da sie nachts bei uns schläft, kann ich ihre Schlafposition immer etwas verbessern.
Es ruhiger angehen lassen – dennoch: frische Luft tut uns gut
Ist der Husten ganz schlimm, geht Mia natürlich auch nicht in den Waldkindergarten, aber ist sie nur noch ein bisschen erkältet, lasse ich sie nicht Zuhause. Die frische Luft des Waldkindergarten tut ihr gut, dennoch schärfe ich ihr ein, nicht zu sehr zu toben. Und auch Zuhause lassen wir es ganz ruhig angehen mit Kuscheldecke, vielen Büchern, Sofazeit, Hausschuhen-Pflicht (der Boden hier ist sehr kalt!) und nicht zu viel Getobe. Aber natürlich tut so ein Spaziergang – warm angezogen – durch die frische Winterluft auch total gut und hilft auch wieder etwas befreit durchatmen zu können. =)
Kleine Hilfsmittel Zuhause
Desweiteren haben wir neben dem Prospan Hustensaft noch andere kleine Hilfsmittel Zuhause, die wir für die Kinder bei Erkältung anwenden. Anisbutter z.B. kann man den Kleinen unter die Nase schmieren, das macht wunderbar die Nase frei. Warme Getränke wie frisch aufgekochter Tee oder eine heiße Zitrone (zubereitet aus einer frisch ausgepressten Zitrone) tun wunderbar gut, wärmen auf und schmecken lecker. Lecker ist in dem Fall besonders gut, denn viel trinken ist bei Husten auch ganz wichtig. Ansonsten kann ich euch noch als Hausmittel-Tipp verraten, dass eine halbe aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett Wunder bewirken kann und feuchte Luft ebenso. Für die feuchte Luft einfach eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen – alternativ gehen auch feuchte Lappen, die auf die Heizung gelegt werden.

***

Das waren unsere Tipps und Maßnahme, die ich euch gegen Erkältung mitgeben kann. Bei einer normal verlaufenden Erkältung können schon solch‘ kleine Mittel sehr gut helfen. Und wenn es den Kindern gut geht, geht es uns Eltern auch gleich viel besser oder? Man leidet so mit… gerade die kleine Emmi hat schon als Baby einige Erkältungen von Mia abbekommen und so ein Babyschnupfen beim Stillen ist nicht schön – für beide nicht.

Ich hoffe ihr könnt‘ den ein oder anderen Tipp von mir mitnehmen – ich nehme auch noch gerne weitere Tipps von euch entgegen, denn man weiß ja nie, wann die nächsten Husten-Schnupfen-Horrornächte anrücken. Im Winter ist es hier immer besonders schlimm.

In diesem Sinne: Kommt gesund durch den Winter! ♥

 Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Blogfoster entstanden.

Silvester mit kleinen Kindern

Hallöchen zusammen!

Wir wünschen euch natürlich auch noch ein frohes, gesundes Jahr!

Auf dass wir alle viele schöne Momente erleben werden und friedvoll miteinander leben können. Ich wünsche uns, dass unsere Kinder weiterhin eine schöne Kindheit verbringen werden und dass niemand böse vom Schicksal getroffen wird. ♥

***

Wie habt ihr denn so gefeiert?

Und in diesem Kontext interessiert mich, ob ihr Eltern kleiner Kinder seid bzw. wie alt eure Kinder sind oder ob ihr (vielleicht noch) kinderlos seid und wie ihr dann gefeiert habt. Gab es eine fette Party? Ein gemütliches Zusammensitzen mit Freunden mit Spieleabend und Fondue? Oder gar einen Pärchenabend? Wer gab eine Kinderparty und wer ließ Silvester gar ausfallen oder kann sich an keine Einzelheiten mehr erinnern? Schreibt es mir! :mrgreen: 

Silvester mit zwei kleinen Kindern

Unser Fest sah dann so aus… Morgens so wie immer Chaos in der ganzen Wohnung, aber dafür durften wir Eltern länger im Bett liegen. Chaos halt, wegen spielender Kinder im Wohnzimmer, die alles auseinander nahmen und Spaß hatten. Nach dem Frühstück dann die zündende Idee (zündend wegen Silvester ganz klar, haha…) zu Ikea zu fahren. Papamulle jammerte seit Tagen rum, dass sein neuer 1000€-Fernseher ja einen passenden TV-Schrank bräuchte – und dass obwohl das Ding an der Wand hängt. Komisch diese Männer manchmal, aber der ganze Technikkram wie Playstation 4 (Affiliate-Link) und DVD-Player (Affiliate-Link) bräuchte ja einen geeigneten Platz. Sehe ich dann auch irgendwann ein – mit Ordnung im Hause kriegt er mich – und so checke ich also schnell die Öffnungszeiten des Silvester-Spektakels. Fürs Abendessen eingekauft hatten wir schon den Tag davor, also whatever, lasset die Spiele beginnen.

Wir sind dann nach Hamburg gefahren – dort hatte ein Kind bis 15 Uhr auf, was uns auch gerade so gereicht hat. Wir guckten uns die Ausstellung an, die die Kinder lieben, tüdelten noch im Kinderbereich rum und gingen dann noch ins leere Restaurant was Warmes zu Mittag essen. Ich hatte einen leckeren Lachs und dann leider ne Gräte im Hals, die nicht weichen wollte. Gucke ich ne halbe Stunde später mit weit aufgerissenen Rachen in den Spiegel, sehe ich folgendes: Die fette Gräte sitzt quer vor meinem Rachen und steckt mir quasi mit der Spitze seitlich im Gaumen oder was das da ist. Horror. Habe sie aber gezogen gekriegt. Hab ich auch noch nicht gehört solche Geschichten. 😆

Nachdem die Mulle die Gräte dann stolz dem Papa präsentierte, ging es mir auch besser und wir konnten weiter durch die Halle unten, wo wir dann auch unseren Schrank – übrigens aus der Hemnes-Reihe (Affiliate-Link) ♥ – mit nach Hause nahmen… und noch ein bisschen anderen Schnickeldie.

Spät nachmittags dann Zuhause: das Abendessen (Raclette) wurde zubereitet, die Kinder spielten noch etwas und wir gingen gegen 17 Uhr nach draußen zum „Knallen“. Heißt Fontänen, Knallfrösche und eine kleine Feuerwerks-Batterie, die die Kinder in Staunen und – später als sie zu knistern anfing – in Entsetzen versetzte. Zumindest die Kleine. Die lief dann zum Auto und wollte lieber weg fahren mit uns. Mit Knallerbsen und Wunderkerzen hatten die Kinder dann noch richtig Spaß. Wir entzündeten einfach eine dicke Kerze, so konnte Mia ihre Wunderkerzen schon selber anzünden und hatte mega Freude dabei. Das ist übrigens das erste Jahr, wo sie sich traut, die Dinger alleine festzuhalten. Emmi macht das jetzt an ihrem ersten Silvester als Kleinkind schon ohne mit der Wimper zu zucken. Räubertochter halt. :mrgreen:

Nachdem auch die letzte Knallerbse verknallt war und letzte Wunderkerze gezündet (man sind das immer viele!), sind wir wieder rein gegangen, haben einen Countdown für Kinder via Netflix geguckt und haben Raclette (Affiliate-Link) gemacht. Mia meinte erst, das wäre ja ihr Lieblingsessen, aber dann hat sie festgestellt, dass sie ihre Pilze doch lieber roh und unüberbacken isst. 😆 Wir Eltern hätten noch Stunden weitermachen können, aber zwei kleine Mädchen wollten dann ins Bett. Sind wir auch froh drum – wir freuen uns derzeit sehr auf unsere Eltern-Auszeit. Es gab dann noch zwei Tischbomben und Knallbonbons und dann war der Abend wirklich vorbei für die zwei.

So sah der Abend dann auch für uns aus. Geknabbere auf dem Sofa und die sechste Staffel von Walking Dead auf DVD. Dazu Tannenbaum und Kerzen an und ich war frisch geduscht. Arm in Arm gucken wir, bis pünktlich um Mitternach das Babyphone ging. Konnte sie dann aber noch beruhigen und um 00:10 Uhr meinen Mann knutschen. Unser Feuerwerks gucken machten wir vom Sofa aus. Und was sah man, wenn man aus dem Fenster guckte? Genau, fast nichts. Da wir hier alleine wohnen, schießt niemand eine Rakete ab. Und da die Nachbarn dieses Jahr ausgeflogen waren, hatte mein Mann niemand zum Raketenweitschussschießen. 😛 Wir machten das Fenster auf Kipp und hörten bisschen was – in der Ferne sah man sogar wie es heller wurde. Herrlich dieses Feuerwerk. :mrgreen:

So war unser Silvester, denn wir gingen dann ins Bett. Bald kam uns auch die Kleinste besuchen, denn die schläft nachts immer bei uns. Es gab kein Alkohol und Luftschlangen hatte ich auch vergessen. Hört sich aber trotzdem ganz schön an oder? Gemütlichkeit pur. Da die kleine Emmi woanders sehr schlecht schläft, sind wir Zuhause noch am besten aufgehoben. Ändert sich bestimmt schnell, aber so ist es für alle gerade noch am Einfachsten ohne blöden Stress.

Und jetzt seid ihr dran mit euren Partygeschichten… Oder nicht, oder doch?

Liebe Neujahrsgrüße ♥ von Maggy

Mit „Stück zum Glück“ Straßenkindern helfen

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Hallöchen ihr Lieben!

Uns geht es so gut und das Leid auf der Welt ist an vielen Stellen so unendlich groß. Irgendwie will man überall helfen, aber meist geht das nicht. Heute möchte ich versuchen etwas bei der Kampagne „Stück zum Glück“ mitzuhelfen, indem ich euch darauf aufmerksam mache, wie leicht es sein kann, Gutes zu tun. Mit kleinen Mitteln. Damit Straßenkindern geholfen werden kann.

Mit kleinem Beitrag ganz einfach helfen

Die ehemaligen Straßenkinder bekommen im Kinderhaus eine neue Bleibe – hier auf dem Foto sieht man sie zusammen mit ihrer „Hausmutter“, die sich um die Kinder kümmert. ♥ Foto: Steffen Kugler

Die letzten Jahre hatte ich hier auf dem Blog schon öfters über großartige Spendenaktionen berichtet – oft standen diese in Verbindung mit dem Kauf einer Packung Pampers. Ähnlich einfach und effektiv könnt ihr bei „Stück zum Glück“ mithelfen. Ihr müsst nur bei einem REWE-Markt ein Produkt von Procter & Gamble (P&G) käuflich erwerben und unterstützt mit diesem Kauf den Bau eines Kinderschutzhauses für Straßenkinder in Bangladesch. Das Ganze funktioniert dann so, dass P&G und REWE durch euren Einkauf eine kleine Spende in das Projekt einfließen lassen. P&G führt unter anderem die Marken Pampers, Gillette, Always, Oral-B und Ariel. Kauft ihr ohnehin Produkte von Procter & Gamble, fahrt doch demnächst einfach zum nächsten REWE-Markt für den Einkauf oder wechselt z.B. beim Windelkauf mal auf die Marke Pampers. Das Ziel der Spendenkampagne sind 1.000.000 € und je eher diese Summe erreicht wird, desto besser ist es. Ganz klar! Im Moment (Stand: Januar 2017) fehlt noch etwa die Hälfte des Ziels, um den Bau des Kinderschutzhauses ermöglichen zu können.

Warum helfen?

Den Straßenkindern in Bangladesch geht es nicht gut. Es fehlt ihnen an (für uns so banalen) Dingen wie regelmäßigen und warmen Mahlzeiten, Kleidung und auch Bildung – sie können nicht regelmäßig zur Schule gehen. Und alles nur, weil das Zuhause fehlt. Und dann gucke ich unsere heimelige Wohnung hier an mit den beiden Kinderzimmern, dem warmen Ofen, weichen Betten und dem vollen Kühlschrank und mein Herz wird ganz schwer. In Bangladesch leben derzeit rund 1,1 Millionen Kinder auf der Straße und es muss geholfen werden. Und das können wir z.B. mit dem Bau und Unterhalt eines Kinderschutzhauses.

Das Kinderschutzhaus

Foto: Steffen Kugler

Ist das Kinderschutzhaus erstmal errichtet, soll es bisher schutzlosen Straßenkindern eine neue, feste Heimat bieten. Nach dem Bau werden P&G und REWE den Unterhalt der Einrichtung, die Verpflegung und das Freizeitangebot der Kinder sowie die Lehrer und Betreuer weiter unterstützen. Das finde ich an dieser Aktion besonders wichtig! Diese Kinder bekommen mit dem Kinderschutzhaus das erste Mal eine Perspektive. Sie dürfen Bildung genießen und können eine Ausbildung abschließen – sie werden gezielt gefördert. Natürlich gehören auch eine medizinische und psychische Betreuung dazu – was im Hinblick auf die Vergangenheit der Kinder natürlich sehr wichtig ist. Die Kinder bekommen regelmäßig nahrhafte Mahlzeiten und vernünftige Kleidung. Sie gehen zur Schule. Etwa 150 Kinder werden im Kinderschutzhaus ein Zuhause finden können.

Übrigens gibt es im Norden Bangladeschs schon ein Kinderschutzhaus. Dort haben 147 ehemalige Straßenkinder ein Zuhause gefunden. Ein Zuhause bedeutet Freunde, Liebe, Zuwendung. In so einem Haus kümmern sich die „Hausmütter“ um die Kinder und wenn ihr mal das Video anseht, geht euch das Herz auf.

„Mit „Stück zum Glück“ Straßenkindern helfen“ weiterlesen

Und jetzt nochmal alle Feliz Navidad & Jingle Bells

Hallöchen ihr Lieben!

Natürlich möchte ich euch auch nochmal auf dieser Plattform ein frohes Fest wünschen. Ich hoffe ihr habt Tag 1 & 2 gut über die Bühne gebracht und freut euch – wie ich – auch auf den zweiten Weihnachtsfeiertag. Heilig Abend war ich irgendwie nicht so gut drauf, kam dann aber abends am Baum doch noch etwas in Stimmung. Lag bestimmt auch an den glitzernden Kinderaugen. =) Ganz ohne festlicher Kleidung – nur im neuen Lieblings-Kuschelpullover (Affiliate-Link) haben wir zu zweit Heilig Abend ausklingen lassen.

Heute Vormittag war mein Mann bei seiner kleinen (Halb-)Schwester (oder so *grübel*) zu Besuch und hat ihr die Weihnacht‘ versüßt, danach sind wir zu seiner Mama gefahren. Die Kinder haben dort tolle Geschenke bekommen, aber Emmi wollte schnell wieder nach Hause. Okay, nun denn. :mrgreen:

Morgen beginnt der verrückte Wahnsinn bei meiner Familie. Viele Geschwister, viele Cousinen und noch mehr Leute kommen zusammen, jeder bringt seinen Anteil am fetten Weihnachtsessen mit und die Kinder dürfen sich glaube ich nochmal über ein Geschenk vom Weihnachtsmann unter dem schönen Baum von Oma und Opa freuen. Die Gans ist vorbereitet und wandert morgen früh in den Ofen, zwei Geschenke muss ich morgen dann noch schnell verpacken (Standart…) und der Wackelpudding steht kalt. Ich freue mich auf die lustige Gesellschaft – locker, chaotisch, laut und herzallerliebst. Meine Familie eben. ♥ Und ich freue mich sehr, dass mein Mann dabei sein kann und sich bei uns ebenfalls Zuhause fühlt. =)

Übrigens darf ich den Kerl noch zwei ganze Woche bei mir/uns haben. Wir wissen noch gar nicht wohin mit der ganzen gemeinsamen Zeit. Ich weiß… bis es wieder heißt: „Tschüß, Küsschen, bis Ende der Woche! Mach keinen Scheiß. Tu nichts, was ich nicht auch machen würde!“ 😆  😛 
Habt noch eine schöne Weihnacht‘! 

Marry (fucking) Christmas! 

PS: Morgen habe ich noch ein letztes Gewinnspiel für euch. Bis dahin lasst noch mal bisschen das Gewinnspiel mit Ravensburger glühen oder findet ihr die Idee nicht auch total genial? 😀

HoHoHo! ♥ Maggy

Wollt‘ ihr es wissen? Hier sind die Fakten!

Hallöchen zusammen!

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Ich auf Mallorca ♥

Ich habe überlegt und überlegt über was ich mal als nächstes Bloggen kann und habe dann bei der lieben Jessica von feierSun ganz interessiert ihre 20 Facts about me gelesen und Lust bekommen, auch mal wieder ein bisschen über mich zu schreiben. =)

Viel Spaß mit meinen 20 Fakten… über mich! 😉 

  1. In meinem Kopf befinden sich mehr Flausen, als Gehirnzellen. Wenn mein Mann bei mir ist, kann ich diese Flausen auch herrlich ausleben – er ist einfach DER Mensch in meinem Leben.
  2. Da sind wir auch schon beim Thema: mein MANN. Er fehlt mir schon so sehr, wenn er auch nur einen Tag fort von mir muss. Leider ist es so, dass wir eine Wochenend-Beziehung führen und ich tatsächlich die ganze Woche ohne ihn auskommen muss. Ich kann da sehr schlecht mit umgehen.
  3. DIESEN Mann liebe darf ich seit mehr als 10 Jahren lieben und an meiner Seite wissen.
  4. Ich habe zwei wunderbare Mädchen auf die Welt gebracht und denke, dass ich dem Wunsch des Mannes, nach Nummer 3, nicht ewig Stand halten kann.
  5. Die Kinder erfüllen meinen Tag – dennoch freue ich mich jeden Abend wenn sie in ihren Bett liegen (und auch schlafen!).
  6. Vor den Kindern habe ich in Bibliotheken gelernt und gearbeitet.
  7. Ich habe nach der Lehre recht Schnell für mich beschlossen, dass ich jetzt bitte eine Familie gründen wollte.
  8. In meiner ersten „eigenen“ Wohnung bekam ich dann auch recht schnell und ohne viel Geld und Möbel (ja wirklich!) unsere Mia Lotta.
  9. Ich bin aktuell dabei meinen Lebensstil natürlicher, gesünder und minimalistischer zu gestalten.
  10. Ich bin unter der Woche meistens ungeschminkt und haue mir dann aber am Wochenende, wenn der Mann nach Hause kommt, umso mehr Make-up ins Gesicht. :mrgreen:
  11. Ich hätte irgendwann gerne ein eigenes Häuschen mit Garten.
  12. Aktuell wohne ich in einer Doppelhaushälfte – meine Nachbarn sind meine große Schwester mit Familie. Wir teilen uns den großen Hof/Garten.
  13. Wir sind 4 Geschwister.
  14. Meine kleine Schwester ist eine „berühmte Persönlichkeit“ auf Instagram. 😆
  15. Ich befinde mich aktuell noch in Elternzeit.
  16. Ich werde nach der Elternzeit keine Arbeitsstelle haben und von Zuhause aus arbeiten.
  17. Ich bin 27 Jahre alt. In Discotheken muss ich immer meinen Perso zeigen. Die Leuten denken ich bin süße 16 oder so…
  18. Ich liebe solche alten Klassiker-Filme wie Pleasantville, Edward mit den Scherenhänden oder die Truemenshow (Affiliate-Links).
  19. Ich bin aber auch seit einiger Zeit zum absoluten Serienjunkie motiert – Netflix (Werbung) mit der riesen Auswahl an Serienstaffeln sei Dank.
  20. Ich habe ein Faible für hübsche Kinderkleidung, aber selbst nix (und damit meine ich NICHTS!) im Schrank. Ich gehe dann mal Pullis kaufen. Gebraucht bei Ebay. Weil ich bei meinen Klamotten zu geizig bin, aber für Kinderkleidung gerne mal für eine Jacke 110€ ausgebe. Fast ohne mit der Wimper zu zucken.

Fakten, Fakten, Fakten… habe ich die euch auch mal aufgetischt. Ich hoffe es hat ein bisschen gefallen! =)

Ganz liebe Grüße an euch, 
Maggy ♥

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Schön kann ich!

Selbstmord wegen Zahnschmerzen – durchaus eine Option…

Hallöchen zusammen!

Ganz schön krasser Titel, sorry. Wusste aber nicht, wie ich die Dramatik dieses Themas besser zum Ausdruck bringen kann, denn für mich war das wirklich hart. Was denn? Meine Zahnschmerzen im Mallorca-Urlaub.

Wo fange ich denn an? *grübel* Meine Zähne sind ein Arsch! Ständig ist mit denen irgendwas nicht in Ordnung. Ich ärgere mich SO, dass ich es immer noch nicht mit der Zahnzusatzversicherung geschafft habe. Man denkt nach so viel Kacke ja auch: jetzt KANN ja nichts mehr kommen. Wie es aber so ist im Leben, kam wieder was.

Let the Zahnstory begin…

Der Urlaub war geplant, stand vor der Tür, die Koffer wurden gepackt. *Pock Pock Pock* macht es in meinem Mund. „Oh nein… geht das wieder weg? Sind es ernst zu nehmende Zahnschmerzen? Muss ich das vor dem Urlaub noch behandeln lassen?“ Ich entschied mich am Freitag dann, dass ich am Montag – einen Tag vor Abflug – dann doch nochmal schnell zu meinem Zahnarzt fahren würde, um die Schmerzen (leicht, aber immer wieder da und nervig) beseitigen zu lassen.

Sonntagmorgen saß ich im Wartezimmer des Zahnarztnotdienstes – natürlich nicht bei meinem Zahnarzt. Egal, Hauptsache schnell die Problematik beseitigen. Dachte sie sich. Nach langer Wartezeit kam dann folgendes raus: nichts. Nichts zu sehen auch nicht so richtig auf dem Röntgenbild, was gemacht wurde. Könnte eine Entzündung sein, dann müsste bei dem vermuteten Zahn aber direkt eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden, was bedeutet: die Wurzelspitzen werden gekappt, was wiederum eine OP bedeutet, denn da wird einem das Zahnfleisch aufgeschnitten, um da ran zu kommen. Jedenfalls: Sowas vor Spanien!!! Horror.

Die Scheiße ist am Dampfen 

Die Scheiße ist also am Dampfen – in meinem Mund. Und es schmeckt mir gar nicht gut mit den Schmerzen. Ich soll eine Packung Antiobiotika schlucken, damit die Entzündung vielleicht einfach so verschwindet und alles gut wird. Es schlägt nicht an, ich knall mir Schmerzmittel rein, dann ist es besser.

Mein Zahnarzt des Vertrauens 

Am Montag suche ich dann also kurz vor dem Flug meinen eigentlichen Zahnarzt auf und klage ihm mein Leid. Er macht nochmal ein Bildchen (aua, warum tut das Ding für das Röntgen im Mund denn so weh?) und macht irgendein Medikament an den Zahn, der übrigens schon überkront ist. Ich solle gut putzen und bekomme noch ein paar Schmerzmittel mit, dann geht es in den Flieger – die eigentliche Behandlung wird also vertagt, denn das Antibiotikum soll auch erstmal die Entzündung abklingen lassen.

Derweil auf Spanien

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Mein erster Flug beamt mich nach Spanien – Mallorca. Ich kann dort schwimmen gehen und wenns in meinem Mund zu gruselig wird, schlucke ich halt eine Pille. Auch mit Wasser zu spülen hilft ganz gut. So bekomme ich den Urlaub ganz gut über die Bühne – es ist ja nur ein Zahn.

… wer kann mir nur helfen?

Nach ein paar Tagen Summerfeeling und Spaß mit den Kindern dann das: Todesschmerzen! Der Schmerz im Zahn ist so viel doller geworden, ich muss mehr Schmerzmittel nehmen, was plötzlich dann auch alle ist. Hab ganz schön viel genommen. Zum Glück sind Medikamente hier in Spanien total billig. Mein Mann besorgt mir ne Packung Ibu’s, die man hier freiverkäuflich ohne Rezept in der Stärke 600 mg bekommt. Leider helfen sie nicht mehr. Ich drehe bald durch. ICH DREHE DURCH. Um meine Kinder kann ich mich nicht mehr kümmern. Ich habe den ganzen Tag Eiswürfel im Mund und kann damit den Schmerz solange lindern, wie das Eis sich auf meinem Zahn befindet. Ich habe schon einen ganz ekligen Mund von diesen ganzen Eiswürfeln und muss ständig neue einfrieren. Ich bin erschöpft. Ich brauche was Stärkeres.

Her mit den Drogen 

Es ist… ich glaube Samstag. Und ich brauche einen Arzt. Am besten einen Deutschen, der mir nicht gleich den Zahn rausreisst – auch wenn mir das nun eigentlich auch scheiß egal wäre. Mein Bruder und meine Schwester treiben in der Tat einen Arzt auf, den ich dann aufsuche und der éinen Medizin-Cocktail der höchsten Dosis verschreibt. Ich steige nicht durch, wie und wann ich die ganzen Packungen schlucken soll. Der Arzt fragt, ob ich eine Auslandsversicherung habe und ich verneine. Dabei hätte ich nur die Rückseite meiner Versichertenkarte der Krankenkasse zeigen müssen. Ich war so unwissend. Shit. Zum Glück will er dann „nur“ 50€ haben. Die Medis sind ja relativ günstig. In der Finka schlucke ich brav meine ganzen Sachen da und warte auf Wirkung. Leute, das war die höchste Dosis an Schmerzmitteln, die ein Mensch so kriegen kann. Tramadol war dabei. Davon wirste dann schon etwas high. Ich leider nicht. Ich merkte nichts. Es kam nichts an. Ich war dann echt an einem Punkt, wo ich keinen Bock mehr hatte. Ich weinte nur noch vor meiner Familie und zog damit die ganze Gruppe runter, was mir so so so leid tat. Aber diese Schmerzen… Ich hatte so einen enormen Druck im Zahn, der immer sofort anstieg, wenn das Eis weg war. Die Entzündung musste mittlerweile durch Hitze und Flug enorm sein und mein Körper immun gegen sämtliche Medizin. Ich versuchte dann etwas für mich ganz Neues. Weinend und verzweifelt hoffte ich also das Cannabis mich weg beamen könnte. Das Zeug schmeckte so widerlich, dass ich fast kotzte, aber sonst passierte nicht viel. Ich hoffe ihr könnt‘ heraus lesen, wie schlecht es mir geht – ich trinke ja sonst nicht mal Alkohol! 😥

Edit: Shit! Ich vergesse gerade eine wichtige Stelle in der Zahnstory. Ich war zwischendurch ja auch in einem spanischen Krankenhaus über deren Zustände ich gar nicht näher berichten möchte, nur: Die gaben mir eine Spritze in den Po gegen die Schmerzen, was wieder 0 brachte. So lächerlich. Man fühlt sich so hilflos gegen die Schmerzen, wenn einem niemand helfen kann.

Deutscher Zahnarzt in Palma rettet Menschenleben

Nach einer Nacht, in der ich ruhelos durch den Hinterhof spazierte und Schmerzen veratmete (!), ging es morgens um 10 nach Palma zu einem deutschen, sehr modernen Zahnarzt. Tatsächlich war ich fast schmerzfrei, weil irgendwas von den 1000 Giften in meinem Körper anschlug. Mir war nur schlecht, weil ich die letzten Tage nichts gegessen hatte und der Geschmack von Schmerzmittel immer auf der Zunge lag. Jedenfalls war ich sehr lange bei diesem Zahnarzt und erzählte ihm alles. Er machte noch eine Röntgenaufnahme und plötzlich wusste ich auch, dass ich die ganze Zeit den falschen Zahn verdächtigte. Wir fanden den richtigen Übeltäter und bohrten ihn auf. Naja, ich jetzt nicht so. Ich lag da eher verkrampft und wurde von meiner Cousine gestreichelt, während dieser Bastard von Nerv gezogen wurde. Die Schmerzen gingen durch Mark und Bein, weil die Betäubungen auf den kranken Nerv nicht anschlugen, doch ich wollte es hinter mir haben. Ich wollte noch einen letzten schönen Urlaubstag erleben. Ohne diese grässlichen Todesschmerzen. Leider musste die teure Krone vom Zahn entfernt werden, weil der Zahnarzt nicht gut in den Zahn sehen konnte. Das wiederum zieht jetzt hohe Kosten nach sich, was ich aber irgendwie verkraften werde. Ich meine, ich habe schließlich diesen Zahn überlebt.

Noch in Behandlung

Der Urlaub ist jetzt fast zwei Monate her und noch ist die Zahnbehandlung nicht ganz vorbei. Ein Termin jagte dort den nächsten, denn die Wurzel war noch lange krank. Ich hatte noch zwei weitere Wurzelbehandlungen und muss jetzt noch Abdrücke für die neue bestimmt 500 – 600€ teure Krone machen. Da kommt zum Abschluss noch mal Freude auf oder?

Und ich ärger mich immer wieder, dass ich keine Zahnzusatzversicherung habe. Aber auch nach diesem Marathon denke ich: jetzt kann nichts mehr kommen. Jetzt hast du schon drei Kronen – was soll noch gemacht werden? Himmel, Arsch und Zwirn sage ich euch. Zahnschmerzen sind die Hölle!!!

PS: um zum Titel zurückzukommen – der übrigens gar nicht überspitzt formuliert ist (!) – ich habe „Zahnschmerzen – Selbstmord“ gegooglet. Nur um mal zu gucken, ob jemand sowas begangen hat. Und ja, da waren solche Berichte. Und ja, ich kann das verstehen. Wirklich! Ich habe sowas noch nie erlebt und möchte es auch nicht nochmal erleben. Ich glaube mehr mag ich dazu nicht schreiben… da kriegt man ja schon wieder Pseudoschmerzen von.

PPS: wen jemand „hartes Zeug“ an Schmerzmitteln braucht – ich habe noch ne ganze Landung da. Ich Drogenjunkie. Ich habe das erste Mal einen Joint geraucht. Und es war eklig. <3

***

Hat das jemand gelesen? Wenn ja… danke fürs von der Seele schreiben. Das tut auch im Nachhinein noch so so so gut. Und seid dankbar fürs Leben und schmerzfrei sein. Ich hoffe euch geht es gut.

Ich wünsch‘ euch nur das Beste! 

Alles Liebe
Maggy

Deutschland schwimmt für den guten Zweck + Disney-Gewinnspiel

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Hallöchen zusammen!

Schwimmen, das können die meisten von euch oder?

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© Disney

Dann schwimmt doch einfach für einen guten Zweck!  Am 24. September ist es so weit, Disney ruft mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) sowie den Partnern REWE und Allianz zum großen Finale der Kampagne „Deutschland schwimmt“ auf. In ganz Deutschland dürfen einen ganzen Tag lang für den wohltätigen Zweck von Klein und Groß die Bahnen gezogen werden – immer mit dem Ziel vor Augen „Einmal um ganz Deutschland schwimmen“. Parallel dazu findet ein Charity-Event mit Franziska van Almsick in Hamburg statt, bei dem auch alle geschwommenen Kilometer zusammenfließen. Franziska ist sich sicher: „Zusammen schaffen wir die 3621 Kilometer.“ 

Disney, REWE und die Allianz spenden 200.000 Euro

Wird das oben genannte Ziel von 3621 Kilometer bis 16 Uhr erreicht, stellen Disney mit den Partnern REWE und die Allianz einen Scheck über 200.000 Euro aus, um bedürftigen Kindern das Schwimmenlernen zu ermöglichen.

So könnt ihr Mitmachen

Guckt am Besten auf dieser Deutschlandkarte nach, wo das nächste Schwimmbad ist, was sich an „Deutschland schwimmt“ beteiligt und besucht es am 24.9.2016 für einen Schwimmbesuch. Geht zur reservierten Bahn und schwimmt so viel ihr könnt. Geschwommen wird bis spätestens 16 Uhr, dann melden alle Bäder den finalen Stand an die Spendenzentrale. Jede geschwommene Bahn zählt!

Zu wenige Kinder können schwimmen

©Thomas Faehnrich https://www.facebook.com/thomasfaehnrichfotografie www.tffoto.de
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Leider kann man an Hand verschiedener Studien immer noch feststellen, dass zu wenige Kinder richtig schwimmen können. Manche Kinder können sogar gar nicht schwimmen, weil sie es schlichtweg nie gelernt haben. Dabei ist „Kinder und Schwimmen“ ein sehr wichtiges Thema! Die Sommer-Kampagne soll somit auch Kinder und Jugendliche für den Schwimmsport begeistern.

Disneys großes Charity-Event

Das Disney-Charity-Event „Deutschland schwimmt“ am 24.9. findet im
Bäderland Festland Hamburg statt.  Neben Franziska van Almsick sind noch weitere prominente Sportler vor Ort. Für Unterhaltung ist auch gesorgt, denn es findet ein buntes Showprogramm, unter anderem mit Wasserball- und Staffelschwimm-Wettbewerben, statt.

©Thomas Faehnrich https://www.facebook.com/thomasfaehnrichfotografie www.tffoto.de
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Da jedes Kind gerne die Tiefsee entdecken, fürs Surfen trainieren oder sich fit halten möchte, sollte jedes Kind auch richtig schwimmen können. Und wenn es nur im Pool planscht. Das Element Wasser eröffnet den Kindern viele einzigartige Möglichkeiten – aber nur, wenn sie sich im Wasser sicher bewegen können.

In einem Jahr wird unsere Große auch zum Schwimmkurs gehen können – sie ist dann 5 – und ich werde beruhigter mit ihr sein, wenn es an den See geht.

Gewinnspiel – Einfach schwimmen mit Dorie

Mit ein paar coolen Schwimm-Accesoires kann man die Kleinen noch mehr fürs Wasser und Schwimmen lernen begeistern, wenn sie nicht eh schon Feuer und Flamme – wie unsere beiden Töchter – dafür sind. =) Und da der berühmte Doktorfisch „Dorie“ der Kampagne „Deutschland schwimmt“ als Motivationshilfe für die Kinder dient, gibt es in diesem Beitrag auch ein schönes Findet-Dorie-Gewinnspiel für euch!

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© Disney

Zu gewinnen gibt es: 3 x 1 Findet-Dorie-Spaß-Paket  „Deutschland schwimmt für den guten Zweck + Disney-Gewinnspiel“ weiterlesen

Strohwitwe 5/5

Dieser Beitrag wird unterstützt von Netflix

Hallöchen zusammen!

Es ist wieder so weit, ich zähle die Strohwitwentage. Lange Zeit hatten wir das Glück komplett vereint als Familie unseren Alltag leben zu können. Papamulle arbeitete ganz in der Nähe, ich schmiss‘ meinen Tag zusammen mit den Kindern, er kam pünktlich von der Arbeit und wenn ich gut war, gab es auch noch etwas Warmes zu essen für ihn. 😛 😉

snapchat-9039248131753428249.jpgMan gewöhnt sich so schnell wieder daran, es wird zur Normalität, dass der Papa der Kinder immer da ist, wir sind ein Team und bringen zusammen die Kinder ins Bett – der Laden hier läuft würde ich sagen. Und dann kommt am Wochenende eine Mail mit Montageankündigung ins Postfach getrudelt. In der ersten Woche nur drei Tage, in der zweiten dann die ganze Woche. Uh, ich bin plötzlich wieder alleine mit den Mädels, ich muss sie gleichzeitig baden, ins Bett bringen, einkaufen und muss so viele Sachen erledigen, die der Mann mir abnahm. Das ist ganz komisch, wie schnell man sich an den Luxus seiner Anwesenheit gewöhnt. Plötzlich bin ich also wieder auf mich gestellt und das ist echt anstrengend ohne Papa. Ich bin Teilzeit-Alleinerziehend und habe so im Gefühl, dass die nächsten Wochen so bleiben werden. Ich muss mich da auch wieder einfinden, genauso wie der Papa, der gestern nach Hause kam und von 0 auf 100 von den Kindern eingenommen wurde. Er kam nach Hause und half direkt mit die Kinder ins Bett zu bringen. Ohhh das ist so toll, wenn man sich solche Aufgaben teilen kann. Wenn ich nicht immer den ganzen Abend zum schreienden Baby rennen muss. ♥

New Girl Netflix
© netflix.com

Und es ist schön, wenn man abends nicht alleine ist. Wenn man zusammen auf dem Sofa kuschelt, leckere Sachen isst und die Lieblingssendung im Fernsehen guckt. Leute, auf Netflix gibt es jetzt die neue 4. Staffel New Girl. Das ist Komik pur! Wir lachen so viel – gerade der Liebste kriegt sich nicht mehr ein, genau sein Humor. HIER hatte ich schon einmal genauer über die Serie berichtet und eins kann ich sagen: Die Jagd nach der Liebe geht bei der WG weiter und wird chaotischer denn je! Na zum Glück hab ich meine Liebe des Lebens gefunden. Wir gehen uns zwar gerne auf die Nerven, aber wir genießen trotzdem das größte Liebesglück.

Und weil unsere gemeinsame Zeit – Familienzeit UND Zweisamkeit – so selten und wertvoll ist, verkrümel ich mich jetzt aufs gemütliche Sofa. Dort wartet eine warme Schulter zum Anlehnen auf mich. ♥ Vielleicht haben wir ja Glück und er muss nächste Woche nicht abreisen – leider bekommt man darüber erst sehr spät Bescheid.

PS: Habt ihr alle mein aktuelles, sehr tolles Gewinnspiel gesehen?

Alles Liebe 
Maggy 

Als Netflix Stream-Team-Mitglied wurde uns der Netflix-Account kostenlos zur Verfügung gestellt.