NPH hilft Waisenkindern – helft ihr mit?

Als Bloggerin kann man in vielerlei Hinsicht aktiv werden und vor allem auch in wichtigen Angelegenheiten (hoffentlich) viele Personen erreichen. Schon öfters habe ich mich deshalb für gemeinnützige Zwecke und Organisationen eingesetzt und über verschiedene Hilfsorganisation gebloggt – ganz vorne dabei z.B. auch UNICEF.

nph logo
Bildrechte: NPH Deutschland

Heute möchte ich euch das soziale Kinderhilfswerk „NPH Deutschland e.V. vorstellen und gleichzeitig, um eure Mithilfe bitten. NPH betreut rund 3400 Waisenkinder in 11 Kinderdörfern in 9 Ländern Lateinamerikas und sorgt dafür, dass diese Kinder etwas zu Essen bekommen, ein Dach über dem Kopf haben und Bildung und Erziehung „genießen“ dürfen. Für uns und unsere Kinder sind das ganz selbstverständliche Dinge, worüber wir uns fast keine Gedanken machen müssen, aber das ist halt nicht überall auf der Welt so.

Gerne möchte ich in diesem Beitrag näher auf das neue Hilfsprojekt Bildung fördern“ eingehen.

Einmal zur Verdeutlichung der Situation in Lateinamerika: Dort können viele Kinder nur davon träumen, zur Schule zu gehen. Dabei könnte Bildung ein Weg sein, der Armut zu entfliehen! Doch hier gilt: Kein Geld, keine Schule! Der Schulbesuch hängt ganz stark vom Familieneinkommen ab und so besuchen ca. 56 Millionen Kinder keine Schule! Keine Grundschule und somit natürlich auch keine weiterführende Schule. Kann eine Familie sich dann den Schulbesuch des Kindes leisten, ist es durchaus möglich, dass die Schule so unterfinanziert ist, dass nur eine minderwertige Ausbildung stattfindet. Und: Oft müssen Kinder sogar arbeiten, um die Familie zu unterstützen – weltweit gehen etwa 116 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen. In ländlichen Gebieten arbeiten die Kinder dann in der Landwirtschaft und können allein deshalb nicht zur Schule gehen, da keine in der Nähe ist!

Ihr seht: Schreiben und Lesen lernen ist für viele Kinder dieser Welt absolut unvorstellbar!

nph Bildung
Bildrechte: NPH Deutschland

Es müssen viele Hürden genommen werden, damit den Kindern eine bessere Zukunft – durch Bildung – zu ermöglichen! 

Es müssen also Schulen gebaut, Kostenbarrieren für Schulmaterial beseitigt und Programme zur sozialen Absicherung geschaffen werden – letzteres damit die Kinderarbeit abgeschafft und die Kinder zur Schule gehen können!!!

Ein weiteres Problem, verursacht durch fehlende Bildung: Gewalt! In tiefste Armut geboren, ohne Bildung und Perspektive, geraten Kinder und Jugendliche leicht in die Fänge krimineller Banden – das betrifft vor allem die Länder Lateinamerikas. Dabei handelt es sich bei den Kindern um ganz normale Menschen, wie du und ich. Ihnen fehlt nur die Bildung, damit sie sich ihre Wünsche und Träume erfüllen können und aus ihnen das wird, was sie sich vorgestellt haben.

Es muss doch möglich sein, dass Kinder auf der ganzen Welt Bildung genießen dürfen. Gemeinsam können wir in dieser Hinsicht helfen und was auf die Beine stellen!

nph Kinder

Geholfen werden kann auf viele Weise. Eine Möglichkeit ist z.B. das Spenden von Geldern für Schulmaterial. Natürlich ist auch jeder hier eingeladen ein anderes Projekt der NPH zu unterstützen – das Projekt Bildung ist nur eines von vielen. Man kann natürlich auch direkt ein spezielles Kinderdorf unterstützen oder sich für eine Patenschaft eines Kindes bewerben. Außerdem kann man seine Spende in den Topf „zur freien Verfügung“ stecken, dann landet es immer da, wo es gerade am dringendsten benötigt wird.

Ich weiß, dass gerade viel Hilfe und Aufmerksam den Kriegsflüchtlingen gilt, wo wir selbst auch tatkräftig dabei sind. Trotzdem hoffe ich, dass auch den Hilfsprojekten der NPH einiges zu Gute kommt und damit schließlich den Kindern geholfen wird. Niemand soll in Armut leben müssen oder was meint ihr?

Ich zähle auf euch!  ♥

Der Artikel ist in enger Zusammenarbeit mit dem sozialen Kinderhilfswerk „NPH Deutschland e.V. enstanden.

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

2 Gedanken zu „NPH hilft Waisenkindern – helft ihr mit?“

  1. Ich kann das Anliegen sehr gut nachvollziehen und finde es super, dass du auf solche Möglichkeiten aufmerksam machst. Gerade in unserer Kultur können wir uns oft nicht vorstellen, wie trostlos eine Zukunft ohne Bildung aussieht. Bei uns hat ja jeder jederzeit die Chance, sich weiterzubilden und versäumtes Nachzuholen.
    Ich werde trotzdem nicht spenden, weil ich jeden Monat Geld für zwei Patenkinder gebe, genau zu dem Zweck. Es wäre trotzdem schön, wenn der eine oder andere sich noch angesprochen fühlt!

    1. Oh wie toll, ich überlege auch eine Patenschaft für ein Kind in einem Kinderdorf zu übernehmen. Ich muss mal mit Papamulle reden, aber der Gedanke lässt mich einfach nicht mehr los. =) Danke für deinen Kommentar!

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