Von der Babyschale in den Reboarder: Emmi testet den neuen Diono Radian 5

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Hallöchen zusammen!

Unsere Emmi ist um ihren ersten Geburtstag herum in ihren Folgekindersitz gewechselt. Es handelt sich um den neuen Reboarder der Marke Diono mit dem Namen Radian 5. =)

Gerne möchte ich euch in diesem Post den Sitz näher vorstellen und seine Vor- und Nachteile erörtern. Ich hoffe, ich kann euch damit auch etwas in die Richtung der Reboarder schubsen, denn ich finde diese Art der Sitze einfach so gut und sinnvoll!

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Allgemeines zum Diono Radian 5

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Der Kindersitz deckt die Gruppe 0,0+, 1 und 2 ab und kann bis 25 kg Körpergewicht eingesetzt werden, was in etwa einem Schulkind im Alter von 6 – 7 Jahren entspricht. Das nenne ich mal einen langlebigen Sitz oder? Ich finde das großartig! Da muss man sich nicht mehr nach einem neuen Sitz umschauen und hat etwas für sein Geld. Und da der Radian 5 mit einem Stahlrahmen verbaut ist, hält der auch ordentlich was aus. Da es sich um einen Kombi-Reboarder handelt, kann der Radian für ältere Kinder auch vorwärts gerichtet verwendet werden – aber: natürlich sollten man die Möglichkeit des Radians auch so lange es geht ausschöpfen und die Kinder rückwärts fahren lassen, denn: so ist für die Kleinen fünf mal sicherer im Auto!

Der erste Einbau

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Der erste Einbau in unser Auto (hier: ein Skoda Octavia) hat etwas länger gedauert, was bei Reboardern ganz normal ist. Man muss sich erstmal mit der besonderen Technik des Sitzes vertraut machen, damit man ihn auch korrekt ins Auto installieren kann. Außerdem mussten zuvor noch zwei Teile an den Kindesitz angebracht werden: Die abnehmbare Basis und ein Keil aus Styropor. Aber das wird in der Anleitung Schritt für Schritt und mit vielen Bildern verständlich erklärt.

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Gesichert wird der Radian 5 mit einem Fixiergurt mit Spannungsanzeige, die grünes Licht gibt, sobald genug Spannung aufgebaut ist. Zusätzlich ist der Kindersitz mit 3-Punkt-Gurt gesichert und wird von der Rückenlehne des Beifahrersitzes gestützt, die fest gegen den Sitz drückt. Nachteil: Der Beifahrer hat weniger Beinfreiheit – das ist einfach so bei Reboardern, dessen muss man sich bewusst sein.

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Für aufrechteren Stand und weniger Platzverbrauch (ein juhuuu für den Beifahrer) kann man noch den Diono Angle Adjuster unter den Sitz legen. Das ist diese graue Matte, die ihr seht. Sie schützt den Sitz zusätzlich vor Abdrücken, denn der Reboarder wiegt durch den Stahlrahmen satte 11,5 Kilo. Wenn man dann noch das Gewicht des Kindes hinzuzählt, ist so ein Schoner vielleicht nicht verkehrt. 😉

Gutes, kurzes Video zum rückwärtsgerichteten Einbau

Videos zum Einbau von neuen Kindersitzen gucke ich mir immer gerne mit Papamulle an. Er ist nämlich immer etwas faul was das Lesen der Bedienungsanleitung angeht. :mrgreen:

Tolle Funktionen

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Es gibt einen (abnehmbaren) Getränkehalter, den ich für Kinder immer praktisch finde. Davon kann man sogar mehrere einbauen, so dass auch noch die Flasche der Schwester Platz findet. 😀

Ganz toll finde ich auch die Seitenteile des Radian 5. Diese lassen sich ganz einfach nach außen und innen kippen, um so die Sitzbreite ideal auf das Kind einzustellen.

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 Der Radian ist mit Kleinkindeinlage und zusätzlichem Kopfpolster ab Geburt zugelassen, wobei ich bei kleinen Baby immer die Babyschale bevorzugen würde – auch aus praktischen Gründen, denn die Babyschale kann man ja auch samt Baby z.B. mit in den Supermarkt nehmen.

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Wir verwenden den Sitz mittlerweile ohne zusätzliches Sitzpolster, weil Emmi so einfach besser im Radian 5 sitzt. Der Radian besitzt zwar keine Liegeposition, die man einstellen könnte, aber er bringt von Haus aus schon eine gute Ruheposition mit, so dass der Kopf nicht gleich nach vorne sackt, wenn sie einschläft.

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Der Radian 5 ist übrigens der einzige Sitz auf dem Markt, in dem Kinder ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 25 kg rückwärts und vorwärtsgerichtet mitfahren – gesichert im 5-Punkt-Gurt.

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Emmi findet ihren Sitz gemütlich und da Mia auch jahrelang im Reboarder gesessen hat, weiß ich, dass das Platzproblem mit den Füßen gar kein Problem ist. Die Füße werden dann überkreuzt oder links und recht angestellt. Kinder finden das nicht ungemütlich! =) Darauf kommt es an: im Falle eines Unfalles wird der empfindliche Kindernacken in einem Reboarder sehr gut geschützt!

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Und so sieht es gerade in unserem Auto aus: Ein Kind sitzt jetzt vorwärts – das andere jetzt rückwärts. ♥ Die beiden können so übrigens super kommunizieren.

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Und mit Blick in den Spiegel (das ist der Easy View Plus von Diono, habe ich HIER mal vorgestellt) sehe ich die kleine Maus auch gut und kann gucken, ob sie schon eingeschlafen ist. 😉

Übrigens ist der Radian 5 mit einem sogenannten Memory-Schaum gepolstert und bietet dadurch höchsten Komfort. Wir haben jetzt schon lange Strecken zum Meer mit dem Sitz gemacht und Emmi fühlt sich pudelwohl darin. =)

(Auf dem Bild seht ihr einen Handstaubsauger – super praktisch bei Reboardern, wo gerne mal Dreck von den Füßen auf den Sitz kommt!)

Zusammenklappbar

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Praktisch finde ich auch den Klappmechanismus. Habe ich so noch bei keinem anderen Kindersitz gesehen. So kann der Sitz platzsparend in eine Tasche – die Radian Travel Bag – gesteckt werden und übersteht so ganz easy z.B. den Flug in den Urlaub.

wp-1464337011742.jpgwp-1464336996624.jpgDie Tasche wiederum kann man sich über die Schulter werfen oder auch als Rucksack tragen. Ist natürlich schwer der Sitz, aber für die Strecke zum Flughafen kein Problem. 😉

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Hier mal eingebaut in unserem Zweitwagen – einem Caddy!

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Fazit
Um es nochmal kurz zu fassen:
Das erste Zusammenbauen und Einbauen ist etwas mühsam. Wenn man sich dann aber in die Technik hineingefuchst hat, ist der Diono Radian 5 ein ganz toller und sicherer Reboarder. Die UVP beträgt 395€, was NICHT überteuert ist, wenn man bedenkt, wie lange man den Sitz nutzen kann! Und passend zum langen Nutzen (ohne Gedanken an einen Folgesitz verschwenden zu müssen), gibt es eine lebenslange Herstellergarantie dazu. Großartig!

Wir haben den Radian 5 von Diono jetzt über mehrere Wochen hinweg ausführlich getestet, so dass wir euch mit Gewissheit sagen können, dass die Qualität durchweg gut ist! Auch waschen kann man die Bezüge problemlos. Und die Farbe… wow der Sitz ist so hübsch! Es gibt ihn noch in lila und schwarz. =)

Wenn noch Fragen bestehen, fragt gerne!

Viele Infos zum neuen Radian 5 gibt es auch auf der ebenfalls noch recht neuen Diono-Facebookseite.

Beim Fachhändler kann man sich übrigens Reboarder (und auch jeden anderen Kindersitz) auf Probe einbauen lassen. Die wissen ganz genau, wie das geht und haben uns bei unserem ersten Reboarder auch super gut geholfen. So konnten wir auch gleich gucken, ob das vom Platz her alles so gut in unserem Auto passt und wie das Kind darin sitzt.

In welchem Sitz fahren eure Kinder?
Habt ihr auch Erfahrungen mit Reboardern? 

Bis ganz bald dann, 
Maggy

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

2 Gedanken zu „Von der Babyschale in den Reboarder: Emmi testet den neuen Diono Radian 5“

  1. Dass man den Sitz zusammen klappen kann und ihn in der passenden Tasche mitnehmen kann, finde ich echt superpraktisch! Die anderen Sitze sind zum Transportieren (z.B. auf Flügen) ja doch ziemlich sperrig und schwierig zum Tragen. Danke für den Bericht!

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