Hallo ihr Pizzaschnecken!

Hallöchen zusammen!

Neulich habe ich aus eins, zwei, drei Zutaten kleine Pizzaschnecken gezaubert. Hier muss es ja immer schnell gehen, denn in der Mittagspause ist keine Zeit zum Kochen, da ich dort am Schreibtisch sitze und was schaffen muss… eine Zwickmühle und da ja doch irgendwie etwas Leckeres und Warmes auf den Mittagstisch soll, gibt es immer ein schnelles Essen – außer am Wochenende, da kocht der Mann gerne mal aufwendig und den ganzen Tag für uns. Ein Traum. :mrgreen:

Pizzaschnecken aus wenigen Zutaten

Die Zutaten bestehen aus Lebensmitteln, nach denen ich schnell im Supermarkt gegriffen habe – ihr dürft es gerne besser machen und den Käse von Hand reiben, die Soße aus frischen Tomaten selber anrühren und den Teig kneten – meine Version ist halt die super-duper-schnell-auf-dem-Tisch-Variante. 😀

Zutaten: 

Pizzasoße
Parmesamkäse
Geriebenen Käse wie Gouda oder Edamer
Pizzateig

(nach Belieben noch weitere Zutaten wie Mais oder Schinken – ich mag es lieber vegetarisch)

Do it

Den Teig am besten schon auf einem Blackblech ausrollen und…

… mit eurem Wunschbelag belegen und mit Käse bestreuen. Wie eine Pizza eben. Vegetarisch wie bei uns oder wenn ihr mögt auch mit Fleisch. Es kann nicht genug Käse geben. 😀

Die Rolle bei 180 Grad in den Ofen und erstmal 5 Minuten anbacken lassen.

Nach fünf Minuten ist die Teigrolle dann nämlich schon etwas fester und kann von euch mit einem scharfen Messer in Scheiben geschnitten werden. Anschließend noch etwas Parmesan raus und zurück in den Ofen.

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Meeresluft gegen Panik – einmal die Sorgen wegpusten bitte!

Hallöchen zusammen!

Letzten Freitag überkam es mich plötzlich. Zukunftsangst. Panik. Hilfe! Da hatte sich ein Fehler in mein System geschlichen und drohte mir alles zu zerstören. Aber von vorne:

Papamulle kam Freitag nach Hause und brachte liebenswürdigerweise beide Kinder ins Bett. Ich konnte so direkt nach dem Abendbrot mit den Kindern an den Rechner verschwinden und meine Arbeit verrichten. Schnell noch den Brief der Krankenkasse abarbeiten – die Änderung meiner gesetzlichen Krankenversicherung in die Familienversicherung meines Mannes. Ich will mich also schnell ummelden und dann wird es mir schon mulmig zu Mute. Ich merke plötzlich, dass ich mich gar nicht so leicht ummelden kann, wenn ich so weitermachen möchte wie bisher. Weitermachen wie bedeutet in meinem/unserem Fall, Frau arbeitet von Zuhause aus und ist ab sofort selbstständig unterwegs – ohne Festanstellung im Rücken, weil die gab es noch nie – ich kenne nur Jahresverträge. Ich habe mich so gefreut, mein eigenes kleines Business weiter füttern zu können – es ausbauen zu können, wenn Emmi nächstes Jahr in den Kindergarten geht und ich meine Elternzeit offiziell als beendet sehe.

Nun wird es mir so schwer gemacht, weil meine eigene Krankenversicherung so irre teuer wird und ich nicht weiß, ob ich das stemmen kann. Bauchschmerzen hat mir das gemacht und erstmal den ganzen Tag versaut! Erst jetzt ist mir so richtig klar, warum sich so viele kleine Labels (man nehme nur daWanda als Beispielt) nicht halten können…

Zum Glück habe ich meinen Mann, der mich unterstützt und auffängt, wo er nur kann. Er hat mir Mut gemacht. Ich bin ja nicht alleine, wenn es nicht klappt, ist er da – nicht nur als finanzielle Stütze!!!

Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, mir den Kopf am Meer freipusten lassen und viel mit Papamulle über die Situation gesprochen, mich informiert und mit anderen Selbstständigen gesprochen. Ich habe nun wieder einen Plan. Der Weg wird etwas steinig und ich muss vieles beachten, aber dann kann es erstmal klappen.

Ich muss mich jetzt auf jeden Fall intensiv mit dem Thema Buchhaltung und Steuern auseinandersetzen, dann kann ich erstmal mit in die Familienversicherung einsteigen. Man lernt ja nie aus, ne.

Ich habe Respekt vor diesem neuen Abschnitt, bin aber auch gespannt, wie sich alles entwickelt und ob der Plan so aufgeht. Es wäre so prima – auch für die Kinder.

Ich danke euch auch für eure lieben Worte auf Instagram. Ihr habt mir Mut gemacht. ♥

In diesem Sinne: Wie sang einst Xavier Naidoo – dieser Weg wird kein leichter sein – dieser Weg wird steinig und schwer. Naja, hoffen wir mal nicht zu sehr.

Ganz liebe Grüße

 

Für mehr Musik im Hause Mulle

Hallöchen zusammen!

Thema Musik. Hört ihr gerne Musik? Oder nur Kindermusik? Ich liebe es ja abends die Boxen im Wohnzimmer aufzudrehen und auch mal Musik zu hören, die nicht ganz was für Kinder ist. Mamas und Papas böööse Musik können wir weder tagsüber noch unterwegs im Auto hören, also muss man seine kinderfreie Zeit gut nutzen. 😉 Die böse Musik wäre zum Beispiel Alligatoah oder Trailerpark. SDP ist auch grenzwertig… manche Lieder gehen und in manchen kommen noch andere Worte als „Scheiße“ zum Vorschein. Zum Glück höre ich auch noch gaaaaanz liebe, brave Musik, die auch in Anwesenheit von Kindern erlaubt ist. :mrgreen: Das wäre dann ziemlich viel von der Band MIA. oder Bands, die es schon gar nicht mehr gibt, wie etwa Wir sind Helden. Wer mal in meine Spotify-Playlist reinschnuppern möchte, kann das HIER machen. =)

Musik inspiriert mich, Musik macht mir gute Laune oder mich sentimental. Es gibt Musik für jede Situation im Leben. Vor allem begleitet mich Musik auch oft bei meiner Arbeit und motiviert dabei ungemein.

Normalerweise gab es die Musik hier nur durch meine kleinen PC-Boxen, aber da die keinen Bass haben, ist folgende Gerätschaft einfach mal die elegantere Lösung für ein schönes Musikerlebnis. Es zog ein All-in-One Audio System von MEDION hier ein und da das ne sehr gute Leistung erzielt, hat es auch einen Platz auf meinem Blog verdient.

Wir bekamen das Medion Audio-System für einen Produkttest via der freundin Trend Lounge zugeschickt – hier könnt‘ auch ihr euch anmelden, wenn ihr für euch passende Produkte testen möchtet. =)

Was gefällt mir am neuen Mikro-Audio-System von Medion? „Für mehr Musik im Hause Mulle“ weiterlesen

Schlafen wie auf Wolken mit EMMA + meine Schlaftipps

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Hachja, aus unserem Teilzeit-Familienbett berichte ich zu gerne, schließlich ändert sich da täglich etwas. Mit Baby und kleinen Kinder ist Schlaf ja so eine Sache – eine so wichtige Sache, denn Schlaf ist GOLD wert. Leider interessiert es die Kleinsten nicht die Bohne, ob Mama und Papa müde sind und jetzt bitte um zwei Uhr nachts schlafen wollen bzw. KÖNNEN sie es ja auch noch gar nicht verstehen… Heute möchte ich euch einen Einblick in unsere momentane Schlafsituation geben. Außerdem gibt es in Kooperation mit EMMA einige Schlaftipps von mir.

Von Kleinkindern, die nicht durchschlafen

Emmi mit neuer EMMA Decke am Spielen

Unsere kleine Emmi (22 Monate) ist ja jetzt lange so ein kleines Nachtgespenst gewesen. Mittags schlief sie immer gut und abends ging sie mal mehr oder weniger schlecht ins Bett. Schlief sie dann erstmal, wurde sie auch spätestens zwei Stunden später wieder wach: hallo Mama und Papa, hier bin ich! Ich will jetzt nicht mehr schlafen! Runteeeeerrrr!!! Und dann krieg die mal wieder ins Bett. In ihrem Bett: ein No-Go! In unserem Bett: wenn wir Glück haben! Manchmal war man dann noch bis ein Uhr nachts mit ihr wach, bis sie mal irgendwann an unserer Seite einschlief. *gähn*

Doch: heeeey! Es wird besser! Wird unser Baby etwa langsam groß? Äußerlich und motorisch auf jeden Fall – sie ist so ein großes, intelligentes, vor sich hin plapperndes Mädchen! Und sportlich ist sie – nur am Klettern, hüpfen und rumrennen. Ein quicklebendiges Kind, was mit zwei Jahren noch ziemlich gut darin ist, ihren Eltern den Schlaf zu klauen. Doch wie gesagt, wird alles gerade etwas besser. Sie schläft momentan besser ein und meldet sich oft erst gegen Mitternacht. Manchmal schläft sie nach einer Nachtflasche dann sogar in ihrem Bett weiter – oder eben bei uns. Der Unterschied besteht darin, dass sie dann auch wirklich bei uns schläft und nicht noch Action haben will. Das ist recht entspannt geworden. Bedeutet nämlich: mehr Schlaf für alle. Trotzdem sind manchmal noch ganz blöde Nächte dazwischen, aber es geht doch steil bergauf.

Zu Hilf: her mit den EMMA Produkten

Egal wie die Nacht war: wir müssen in der Woche früh hoch, wegen dem Kindergarten und der Arbeit. Sogar Emmi ist dann morgens noch müde, denn wer nachts oft wach wird, bekommt nicht viel erholenden Tiefschlaf zu spüren. Das merken wir dann natürlich auch… gerade eingenickt und zack geht das Babyphone – nicht schön. Bekommt man die Anfrage, ob man sein Bett nicht mit den tollen Emma Produkten ausstatten will, sagt man dann gerne ja. Wenn schon nicht viel Schlaf, dann doch bitte aber wenigen, aber dafür umso komfortableren und gesünderen.

Größe der Emma Decke: 155×220

„Schlafen wie auf Wolken mit EMMA + meine Schlaftipps“ weiterlesen

Meckermontag am Mittelfingermittwoch

Hachja… ich liebe ja solche Bezeichnungen wie „Mittelfingermittwoch“, „Meckermontag“ und was es nicht alles gibt. Bei der lieben Checkerin habe ich auf Instagram auch schon „Dödeldonnerstag“ gelesen und „Muttermilchstuhlmittwoch“ sowie „Doppelkinndienstag“ gibt es glaube ich auch.  😆 Man merkt, was für ein Instagramopfer ich bin. Durch und durch. Ich liebe die App.

Heute soll es aber nicht um meine Lieblingsapps gehen (wäre aber auch mal einen Blog-Beitrag wert) sondern tatsächlich um diesen bzw. letzten Montag. Was da so in meinem Kopf vorging, darüber möchte ich heute zur späten Stunde berichten. Es geht also um meinen Meckermontag am heutigen Mittelfingermittwoch. 😀

***

Montagmorgen… der Mann verlässt uns, wie jeden Wochenanfang. Er kann sich nicht so richtig von uns lösen, was mich immer freut, aber auch traurig macht. Kaum ist der Mann aus dem Haus mache ich die Kinder (und auch mich etwas) fertig für den Tag. Die Große muss in den Waldkindergarten und muss noch ihren Rucksack gepackt kriegen, etwas Zuhause frühstücken und ihre dicken Wintersachen ankriegen. Die Kleine muss aber auch fertig gemacht werden, weil sie ja mit zum Wegbringen muss. Zwei Kinder so dick anziehen – boah das dauert. Dafür liebe ich den Winter. Nicht.

Da fing mein persönlicher Meckermontag auch schon an. Der Mann hat die ehrenhafte Aufgabe, morgens schon ein Kind anzuziehen. Da haberte es dann am Montag schon. *grummel* Und weil der Mann sich dann aus dem Staub zur Arbeit macht, regt mich sowieso immer alles auf, was mir in dem Moment nicht passt und mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Was bin ich nur für eine liebreizende Frau. Nicht.

Fahre ich zum Kindergarten, fällt mir auf, dass auf dem einen Reifen immer noch keine Luft ist. Also mit einem Platten los. *grummel grummel* Der Mann wusste doch davon! Ich hab schon vorletzte Woche dran erinnert. Dieser Mann ey. Ich muss mir dringend diesen kompliziert aussehenden Compressor genauer ansehen, aber da der den Nachbarn gehört, hab ich Angst den zu schrotten. Kann ich nämlich. Und wer weiß schon, wie viel Bar auf so einen Autoreifen darf…  🙄 Ganz klar eine (nicht erfüllte) Männeraufgabe also.

Dann mache ich mir zum Frühstück noch einen Tee. Für die Entspannung am Morgen. Sehe ich das mein neues Tee-Service einen Sprung hat. Ich weiß noch, wie der Mann das irgendwie in die Spülmaschine hat fallen lassen. *klirr* Zum Glück nichts passiert sagt er! Zuvor sagte ich noch, pass bloß auf, dass das schicke Teil nicht kaputt geht. Sehe ich also den hässlichen Sprung am Montag und rege mich auf. Brauch ich direkt neu, dass geht doch so nicht. Ich HASSE Macken im Geschirr – außer bei den Kindern, die müssen ihre Tassen bis zum bitteren Ende benutzen. Da ist eindeutig zu viel Verschleiß. 😛 Also beim Frühstück wieder *mecker mecker mecker*

Daaaaannn… gehe ich den Keller. Ständig müssen irgendwelche Sachen runter. Flohmarktsachen, Verpackungen, Überbleibsel der Weihnachtsdeko, Anleitungen und Kinderkleidung. Da sammelt sich ganz schön schnell was an, was runter muss. Der Mann trägt dann also auch mal was runter und ich sage immer: „Bitte sortiere die Sachen direkt in die Kisten ein – leg die auf keinen Fall irgendwo dazwischen!“ Und er so: „Ja, ja, ja klar.“ (Hier rein – da raus…) Gehe ich also in den Keller und will nur eine Sache wegbringen. Steht da der Buggy im Weg. Will ich NUR den Buggy wegschieben und sehe, dass der Fußsack voll mit KRAM ist. Weihnachtsschmuck, hier ne Anleitung, da ne zu klein gewordene Hose von Emmi. *grummel grummel grummel* Tolle Hilfe diese Männer. Nicht.

Nach dem Kindergarten – bin wieder mit dem Platten los – bringe ich das kleine Kind ins Bett, beschäftige das große Kind und setze mich an die Arbeit. Mal ins Rechnungsbuch geschaut. Sind einige offene Rechnungen drin, die nochmal abgecheckt werden müssen. Kein Onlinebanking im Haus, weil der Mann das soooo doof und unnötig findet. Er fährt lieber zehnmal zur Bank zum Kontoauszug holen und Überweisungen tätigen. Ich. Nicht. Ich möchte auch mal ganz spontan nach meiner Kohle schauen können. Sonst läuft der Laden hier nicht. *grummel grummel grummel*

Und dann fallen mir noch tausend mini-mini-mini-mini kleine Sachen ein, über die ich wunderbar meckern kann und an denen immer natürlich der Mann Schuld ist. Mimimi. Mir geht’s so schlecht mit diesem Mann.

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Die Nacht der Nächte: Magen-Darm mit Schlafgast

Boah… was ne Nacht! Ich muss euch mal kurz die Story von heute Nacht erzählen… Die begann eigentlich ganz gut, denn alle Kinder gingen brav, zufrieden und müde ins Bettchen. Mit „alle Kinder“ meine ich übrigens auch einen Schlafgast, der das erste Mal bei nächtigte bzw. das erste Mal auch hier blieb und nicht nach einer halben Stunde wieder zu seiner Mama wollte. 😆 Klein-Abbe von nebenan blieb das erste Mal die ganze Nacht bei uns. Hat er toll gemacht, der Abbe. Wann die Nacht dann aufregend wurde, erzähle ich euch am besten mal von vorne…

Wir badeten an diesem Samstagabend alle Kinder zusammen – ein Mordsspaß für die drei. Das Badezimmer stand Kopf bzw. unter Wasser. Im Hintergrund volle Wäschekörbe, denn Emmi’s Windel läuft nachts gerne mal über, wenn man sie nachts vergisst zu wickeln… Nach Baden, Abendbrot und Gute-Nacht-Geschichte verfrachtete ich Mia und ihren Cousin auf ein großes Gästebett, wo die beiden zu meiner Verwunderung sehr schnell einschliefen. Derweil brachte Papamulle die kleine Emmi auch ins Bett – sie schläft ja in einem anderen Raum, weil sie einen sehr unruhigen Schlaf hat. Kurz nach 20 Uhr Ruhe im Haus.

22 Uhr: Leider keine Ruhe mehr Haus – Emmi ist wach und weder Mama, noch Papa bekommen den kleinen Wicht wieder ins Bett. Sie schreit wie am Spieß und ich habe schon Angst, dass die Zwei nebenan wieder wach werden und unser Schlafgast Abbe dann wieder nach Hause will.

Irgendwann kurz vor Mitternacht: Papamulle holt mich schlafender Weise aus dem Kinderzimmer und Emmi gleich mit, die die ganze Zeit alles im Bett machte, außer schlafen. Bei uns unten schlief sie dann aber zum Glück.

Irgendwann mitten in der Nacht: Geschrei von oben – Mia steht oben am Türgitter. Wir schließen das Gitter eigentlich nur tagsüber für Emmi, aber haben es wegen Abbe dann auch mal nachts geschlossen, da er manchmal schlafwandelt. Ich flitze zur klagenden Mia hoch: „Mama ich habe gespuckt.“

Ich eile zum Tatort: Urgs. Bett der zwei Mäuse beziehen. Leider benötigt das Gästebett eine größere Reinigung, also schlafen die zwei kurzerhand in Mias Kinderbett weiter. Klappt.

Irgendwann früh morgens: Ich höre oben Kindergespiele, dann Kinder die sich zu uns nach unten schleichen und mit den Worten „komm Abbe, wir gehen wieder hoch spielen, die schlafen tief und fest“ nach oben verschwinden und scheinbar viel Spaß beim Spielen haben.

Wir wachen auf: Emmi weckt uns mit einer überfluteten Windel – das ganze Bett ist nass und wir müssen alle fluchs aufstehen und das ganze Bett frisch beziehen inkl. Matratzenbezug waschen. Das hasse ich ja, weil das mehrere Maschinen an Wäsche sind.

Kontrollcheck oben: Die Meute spielt mit der Playmobil-Piratenkiste (Partnerlink) und es riecht dabei nach Erbrochenen. Oh weh… Mia zeigt mir, dass sie nachts nochmal ins Bett gespuckt hat und dann meint sie noch: „Mama, ich habe die ganze Nacht ins Klo gespuckt und Abbe hat dabei weiter geschlafen.“

unser krankes Kind :/

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Warum du warten musst, liebes Baby ♥

Hallo ihr Lieben da draußen,

in letzter Zeit werde ich doch wieder vermehrt gefragt, ob da noch ein drittes Kind kommt, für wann es geplant ist oder als blöde Frage formuliert: ein drittes Kind kriegt ihr aber nicht mehr oder? Hier ist ja sowieso kein Platz mehr dafür und sowieso und überhaupt zwei Kinder sind ja auch Arbeit genug. Das mal als Einleitung.

Manche Fragen und Aussagen gehen mir bei dem Thema gehörig gegen den Strich, aber darüber habe ich an anderer Stelle schon ausführlich gebloggt. Heute möchte ich MEINE Gedanken zum dem Thema nochmal auf den Tisch bringen bzw. erstmal sortieren, denn… ich habe viel nachgedacht in letzter Zeit.

Ein drittes Baby…?

Unsere erste Tochter ist mittlerweile ein Kindergartenkind und nächstes Jahr schon ein Schulkind. Sie ist super selbstständig, fängt jetzt sogar mir mit Emmi zu helfen, spielt mit ihrer Schwester und macht bis auf ein paar Wutanfälle keine größere Probleme gerade. Unsere zweite Tochter ist jetzt auch kein Baby mehr. Sie wird im April schon zwei (!) Jahre alt. Sie rennt durch die Gegend, klettert wie eine Bekloppte überall rauf und fängt jetzt an ganz viele Wörter zu reden. Wir üben fleißig das auf Toilette gehen und ihre Schwester, die himmelt sie an. Soweit so gut. ♥ Da kann man doch schon mal Lust auf ein Baby kriegen oder? Wieder sowas kleines, schnuffiges im Arm halten, was soooo gut duftet und süß aussieht.

Leider… lässt der nächtliche Albtraum gerade keinen weiteren Menschen in unserer Familie zu. Ich könnte keinem mehr gerecht werden, so viel Aufmerksamkeit brauch unsere Jüngste abends bis nachts. Ich genieße ja die Nachmittage und Abende, wo sie relativ friedlich ohne lang Dabeisitzen einschlummert. Das stört mich auch gar nicht so, wenn ich neben dem Bett sitze, aber dass sie abends dann so schnell wieder aufwacht und schreit ist nicht so schön. Sie möchte dann nämlich mit nach unten. Und dann müssen hier alle ins Bett gehen… Früher Feierabend für Mama und Papa. Auch schön. Ganz schön kräftezehrend, weil wir Eltern uns ja auch nicht allzu oft sehen durch die Abwesenheit meines Mannes während der Woche.

Man denkt ja so, dass sie Kleinen auch irgendwann größer werden und besser schlafen, aber bei meinen Kindern dauert das irgendwie irre lange. Mia hat lange beschissen geschlafen. Bis vor kurzem schläft sie nun die kompletten Nächte in ihrem Zimmer, was glaube ich daran liegt, dass sie auf Emmis Gezicke in der Nacht keine Lust mehr hat. Ist ja nicht so, dass das Kind ruhig neben mir liegt, wenn es dann bei uns ist. Nein, nein, da wird dann gerne mal weiter gezickt, mit der Flasche nach mir geworfen, getreten und gebrüllt, dass mir die Ohren flackern. Hui. Ich muss sagen, dass das teilweise schlimmer als in Babyzeiten ist. Manchmal haben wir auch einen Tag dazwischen, wo sie ruhig und lieb neben uns schläft, aber meistens beweist dieses Kind nachts einfach besonders viel Temperament.

„Warum du warten musst, liebes Baby ♥“ weiterlesen

Ganz schön kunterbunt diese Kindermode von Babauba ♥

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Hallöchen zusammen! 

In meinem Kleiderschrank herrscht nach wie vor gähnende Leere, aber die Mädels ne… die haben echt immer so tolle Sachen im Schrank. Für die macht es mir nämlich unheimlichen Spaß hübsche Teilchen auszuwählen. Es gibt zu viele tolle Kinderkleidung, aber die Erwachsenenkleidung… finde ich meistens so öde, dass ich lieber mit meinen „alten Lumpen“ rumlaufe. Muss ich auch mal ändern, aber das ist eine andere Sache.

Wir packen bunte Kinderkleidung von Babauba aus

Partnerlook für die Mädchen


Leute, Leute… schaut mal, was da für ein Haufen hübscher, bunter Kinderkleidung von uns ausgepackt wurde. Ich muss zugeben – ich habe für die Bestellung irre lange gebraucht, weil es so viel hübsche Auswahl im Onlineshop von Babauba gibt. So viele tolle Muster, Farben und Schnitte. Ich habe es geliebt, mich durch die Baby- und Kinderkleidung zu klicken!

Neben vielen schönen Fotos der neuen Kindermode, möchte ich euch heute auch noch erzählen, was mir beim Kauf von Kindermode wichtig ist – Babauba ist da nämlich ein sehr gutes Beispiel für. ♥

Kinder mögen es bunt

Ich hab noch kein Kind kennengelernt, was nicht auf bunte Farben und schöne Muster abfährt. Meine große Tochter (4 Jahre) steht jedenfalls sehr auf auffällige Klamotten und würde am liebsten jeden Tag als kunterbunte Glitzerkugel in den Waldkindergarten spazieren.  😆 Und auch bei ihren Freundinnen sehe ich das – jedes Mädchen in Mias Umfeld würde nur zu gerne in ein Elsa-Eisköniginnnen-Kleid nach draußen marschieren. :mrgreen:

Natürlich mag ich auch schlicht grau mit Schleife oder ein einfaches zartrosa an meinen Kindern – aber sie selbst ziehen sich ganz anders an.  😀

Bequem muss die Kinderkleidung sein

Kinder spielen den ganzen Tag. Am Wochenende wird sich hier direkt nach dem Aufstehen – noch vor dem Frühstück – durchs Kinderzimmer gespielt. Mia kann sich schon alleine anziehen und zieht am liebsten Leggins oder Pumphosen an. Da zwickt nichts, die Hosen sind kuschelig, lassen sich prima alleine anziehen und für den Toilettengang braucht es wegen dem fehlenden Knopf auch keine Hilfe von Mama oder Papa mehr. Prima, damit sind wir alle glücklich. :mrgreen:

Mitwachsende Kindermode kaufen

Diese Latzhosen aus Stoff sind mal bequem. Aus Jeans mag ich die ja gar nicht, aber so genäht, gänzlich aus Stoff… ich finde die prima! Wir haben jetzt somit nicht nur die hübschesten Latzhosen der Welt für unsere Emmi, sondern auch endlich mitwachsende Kinderkleidung!

Durch die Knöpfe an den Schultern wachsen Babauba Latzhosen nämlich mit – das spart Geld. Windel wechseln ist übrigens auch keine umständliche Angelegenheit, denn die Latzhosen haben unten Druckknöpfe. Insgesamt eine richtig gut durchdachte Sache. =)

Die Kleinste ist hier die beste Puppenmama überhaupt und wickelt und füttert, was das Zeug hält <3

Übrigens habe ich neulich ausversehen einen Knopf der Hose abgerissen – wir haben ihn einfach wieder per Hand angenäht. 😉 Das ist übrigens auch ein Vorteil muss ich sagen.

Wir hatten nämlich neulich eine Winterjacke für 110€ für Mia in einem anderen Onlineshop erstanden – dann ging ein Knopf am Reissverschluss ab. Denkt ihr wir konnten das selber reparieren? Nein, das ging ohne Werkzeug nicht und so mussten wir erst lange auf Hilfe vom Verkäufer und Hersteller warten und mussten dann leider die ganze Jacke zurücksenden – nur wegen einem Knopf. Im Winter ohne Winterjacke dastehen, ist doch echt bescheiden…. Jetzt wisst ihr, warum ich den Knopf mit Freude wieder angenäht habe. 😀

Der Geschwisterlook

Ich kenne ja nicht viele Läden, wo ich die Mädchen im Geschwisterlook einkleiden kann, aber habe mit Babauba jetzt wohl endlich einen gefunden. Tatsächlich waren die angebotenen Kleidungsstücke immer für die Größen beider Kinder verfügbar. Ich habe mich darüber so gefreut und zum Glück laufen die Kinder so gerne rum! ♥ Das sieht einfach so zuckersüß aus, wenn die beiden passend zueinander gekleidet sind.

Die süßesten Mützen ever ♥ und schön warm!

Leggins für untendrunter

Ich schrieb ja schon oben, dass Mia am liebsten Leggins trägt. Für drinnen ist das natürlich kein Problem, aber für draußen oder gar den Waldkindergarten geht das nicht so gut – zumindest ausschließlich nicht. Jetzt im Winter ist die Leggins tatsächlich unsere Rettung, denn sie passt super unter die dicke Schneekleidung der Kinder. Hätten sie nämlich unter der Schneehose noch eine Jeans, würden sie sich kaum draußen bewegen können und das ist selten dämlich, denn im Waldkindergarten wird auch viel geklettert.

Über Babauba

Quelle: Babauba.de

Nochmal kurz zusammengefasst, was Babauba Großartiges auf die Beine gestellt hat. Babauba näht fröhliche, bunte und individuelle Kleidungsstücke für Babys und Kinder bis Größe 116 (5-6 Jahre). Die Betonung liegt auf NÄHT, denn tatsächlich sind die Kleidungsstücke allesamt frisch von der Nähmaschine gehüpft und gelangen dann auf schnellstem Wege euer Zuhause. ♥ Die Kleidung ist auch wirklich individuell, denn wöchentlich kommen die neuen Kollektionen raus, die übrigens immer schnell vergriffen sind. Da sollte man schnell sein, um sein Lieblingsstück fürs Kind zu bekommen. Die Kleidung wird unter fairen Bedingungen innerhalb der EU genäht, ist mit viel Liebe zum Detail in Handarbeit enstanden und ist qualitativ sehr hochwertig.

Es lohnt sich für euch wirklich, mal einen Blick in die aktuelle Kollektion zu werfen. Mal ganz abseits der ganzen anderen Marken für Kinderkleidung, die man so kennt und die jedes zweite Kind trägt. =)

***

Ihr Lieben, wie gefällt euch die kunterbunte Kleidung von Babauba? 
Ist der Kleiderschrank eurer Kinder auch so bunt wie ein Regenbogen oder mögt ihr es an euren Kindern lieber schlicht? 
Und was ist euch beim Kauf von Kinderkleidung wichtig? 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nächsten Shoppen für die Kinder – das macht so Spaß! =)

Kunterbunte Grüße ♥ Maggy

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Babauba entstanden.

Gesund durch den Winter: mit Prospan, Hausmittelchen und ganz viel Liebe

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Hallöchen ihr Lieben! 
 Uff, die kalte Jahreszeit hat es bei uns immer in sich. Die Kinder werden von fiesen Viren befallen, die sie ganz schwer wieder los werden. Manchmal ist es nur ein kleiner Schnupfen, manchmal eine ständig laufende Nase, manchmal ist es Halsweh und manchmal – ganz fies – ist noch Husten dabei. Und der quält die Kinder so richtig. Leider ist es bei meinen beiden Mädchen so, dass sie eine Erkältung super lange verschleppen. Ich rede dabei nicht von zwei Wochen. Die letzte Erkältung ist vor einiger Zeit erst abgeklungen und hat fast zwei Monate gedauert: Schnupfen – Husten und Heiserkeit – festsitzender Schnupfen (verstopfte Nase) – irgendwann endlich gesund. Man fragt sich nur, wie lange. Wir Eltern können uns wenigstens darüber freuen, dass sich die Erkältung dieses Mal nicht auf uns übertragen hat. Da eine Erkältung mit Hustenreiz die Kinder besonders ärgert, ist man froh, wenn man irgendwie helfen kann. Hilfestellung gegen den Husten bietet auf jeden Fall unser treuer Freund Prospan.
Mit Prospan befreit durchatmen

 Prospan ist ein ganz köstlicher und für die Kinder gut bekömmlicher Hustensaft, den ihr in der Apotheke bekommt. Ich selber kenne den Hustensaft, der mit der Kraft des Efeus arbeitet, selber schon aus meiner Kindheit und kaufe ihn deshalb auch für unseren Haushalt.
 Naturheilmittel bzw pflanzliche Arzneimittel bevorzuge bei der Wahl eines Medikamentes übrigens immer. Bei normalen Erkältungen reicht das hier einfach aus – da müssen wir auch nicht gleich zum Arzt gehen. Bei länger andauerndem Husten suchen wir natürlich auch mit den Kindern den Kinderarzt auf, da es sich ja auch um eine Bronchitis oder ähnliches handeln kann.
Prospan gibt es auch noch mit Kirschgeschmack extra für Kinder, aber ich kann euch versichern – der normale Hustensaft schmeckt hier schon den Kleinsten. Manchmal muss man aufpassen, weil Mia schon prima im Husten vortäuschen für „Noch mehr Hustensaft bitte, Mama!“ ist. :mrgreen:  😆
Wir können euch das Produkt mit bestem Gewissen weiterempfehlen, es hilft den Kindern beim Abhusten, da der Hustensaft den Schleim löst und auch den Hustenreiz lindert. Übrigens kommt Prospan ohne Alkohol aus, da müsst ihr euch also keine Sorgen machen. =)
Anbei noch ein paar weitere Maßnahmen, die ich unternehme, wenn die Kinder mal wieder mit einer Erkältung kämpfen. Vielleicht hilft es ja auch euch.
***
Kopf hoch beim Schlafen
Worauf ich immer achte, wenn wir die Kinder zu Bett bringen: den Kinderkopf höher zu betten. Ein kleines Kissen extra mit ins Bett sorgt dafür, dass der Kopf etwas höher liegt und das nächtliche Abhusten etwas leichter fällt bzw. der Hustenreiz auch nicht so starkt ist. Liegen die Kinder nämlich ganz flach, geht das Gehuste ganz stark los. Natürlich ist das mit einer unruhig schlafenden Emmi auch nicht so leicht, aber da sie nachts bei uns schläft, kann ich ihre Schlafposition immer etwas verbessern.
Es ruhiger angehen lassen – dennoch: frische Luft tut uns gut
Ist der Husten ganz schlimm, geht Mia natürlich auch nicht in den Waldkindergarten, aber ist sie nur noch ein bisschen erkältet, lasse ich sie nicht Zuhause. Die frische Luft des Waldkindergarten tut ihr gut, dennoch schärfe ich ihr ein, nicht zu sehr zu toben. Und auch Zuhause lassen wir es ganz ruhig angehen mit Kuscheldecke, vielen Büchern, Sofazeit, Hausschuhen-Pflicht (der Boden hier ist sehr kalt!) und nicht zu viel Getobe. Aber natürlich tut so ein Spaziergang – warm angezogen – durch die frische Winterluft auch total gut und hilft auch wieder etwas befreit durchatmen zu können. =)
Kleine Hilfsmittel Zuhause
Desweiteren haben wir neben dem Prospan Hustensaft noch andere kleine Hilfsmittel Zuhause, die wir für die Kinder bei Erkältung anwenden. Anisbutter z.B. kann man den Kleinen unter die Nase schmieren, das macht wunderbar die Nase frei. Warme Getränke wie frisch aufgekochter Tee oder eine heiße Zitrone (zubereitet aus einer frisch ausgepressten Zitrone) tun wunderbar gut, wärmen auf und schmecken lecker. Lecker ist in dem Fall besonders gut, denn viel trinken ist bei Husten auch ganz wichtig. Ansonsten kann ich euch noch als Hausmittel-Tipp verraten, dass eine halbe aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett Wunder bewirken kann und feuchte Luft ebenso. Für die feuchte Luft einfach eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen – alternativ gehen auch feuchte Lappen, die auf die Heizung gelegt werden.

***

Das waren unsere Tipps und Maßnahme, die ich euch gegen Erkältung mitgeben kann. Bei einer normal verlaufenden Erkältung können schon solch‘ kleine Mittel sehr gut helfen. Und wenn es den Kindern gut geht, geht es uns Eltern auch gleich viel besser oder? Man leidet so mit… gerade die kleine Emmi hat schon als Baby einige Erkältungen von Mia abbekommen und so ein Babyschnupfen beim Stillen ist nicht schön – für beide nicht.

Ich hoffe ihr könnt‘ den ein oder anderen Tipp von mir mitnehmen – ich nehme auch noch gerne weitere Tipps von euch entgegen, denn man weiß ja nie, wann die nächsten Husten-Schnupfen-Horrornächte anrücken. Im Winter ist es hier immer besonders schlimm.

In diesem Sinne: Kommt gesund durch den Winter! ♥

 Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Blogfoster entstanden.

Heul nicht rum! Du weißt doch gar nicht, was es heißt, RICHTIG allein erziehend zu sein!

Alternative Titel: „Mir geht es aber viel schlechter.“ oder „Seid doch einfach froh, dass es euch so gut geht.“

Ich saß jetzt echt lange an der Überschrift und mir fielen so viele Titel ein – der ausgewählte, passt aber ganz gut zum heutigen Thema hier auf meinem Blog. Übrigens mein Blog. Wo es um mein Leben, meine Themen, und meine Meinung geht. Wie ich zum Thema komme? Ich habe den aktuellen Instagram-Post meiner Schwester gelesen und da kam etwas in mir hoch… und ich hatte Recht: auch hier Kommentare von… Alleinerziehenden.

Alleinerziehende, das sind diejenigen Eltern, die alles mit ihren Kindern alleine stämmen müssen. Die keinen Partner an ihrer Seite haben, der für sie und die Kinder da ist. Vor denen ich den größten Respekt habe – eben weil ich unter der Woche auch alleine bin und es die meiste Zeit nicht schön finde. Ich kann so mitfühlen, wie es euch geht und wie doof das manchmal – oft (!) – ist. Man hat sich das ja nicht ausgesucht. Von Geldnöten will ich jetzt nicht auch noch anfangen. Liebe allein stehenden Mamas und Papas ihr macht das super. ♥ Und das meine ich ganz ernst.

Nun gibt es auf meinem Blog oft schöne Worte über mein/unser Leben – geschmückt mit zuckersüßen Bildern meiner/unserer Kinder. Aber: ganz klar wird hier auch gejammert, gejault, geflucht und sich LUFT gemacht. Da müssen Sachen raus. Das Leben ist nirgends immer schön und jeder hat kleine oder größere Sorgen. Und natürlich freue ich mich immer über eure Worte unter meinen Posts, aber manche sind doch echt so festgefahren und denken nur an sich, die können einem echt alles verderben. Ich warte bei Posts wie bei ‚Alleinerziehend mit Mann‚ echt nur darauf, dass dann ein Klugscheißer kommt mit: „Du bist doch KEINE Alleinziehende!“

Sorgenkind Emmi hält mich im Moment nachts auf Trapp… sieht man nicht oder?

… und dann diese Moralpredig, wie viel schlechter es GANZ OHNE MANN ist und dass man ja sieht, was für ein großartiger Papa der Papamulle ist und was ein Glück ich habe und und und. Man wolle sich ja nicht einmischen, aber ich habe echt gar kein Grund zu jaulen, denn einem selbst ginge es viel schlechter, nämlich so: „…….!!!“  🙄  🙄  🙄

Muss das sein? Kann man nicht akzeptieren, das jedem andere Sorgen quälen. Irgendwie baut sowas in diesem Moment gar nicht auf, sondern plötzlich fühlt man sich dämlich. Was schreibt man hier überhaupt über seine Sorgen – es sind ja scheinbar keine. Wie peinlich, schnell Post löschen, anderen geht es so viel schlechter. Dort ist jemand gerade todkrank geworden, da ist jemand gestorben und dort hat jemand ein Kind verloren. Das sind die wahren Sorgen. Alle anderen Probleme sind keine, die schluckt man lieber runter.

Und das man sich sehnlichst ein drittes Kind wünscht und es nach einem Jahr immer noch nicht klappt ist auch belanglos. „Mensch, du hast doch schon zwei gesunde Kinder, was willst du denn noch mehr?“ „Sei froh, dass du überhaupt Kinder bekommen kannst – ich bin nämlich unfruchtbar.“

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Ich möchte mit diesem Post auch nicht irgendwie mitteilen, dass ich auf Mitleid aus bin, aber solche blöden Kommentare finde ich echt dämlich. Die Woche mit den Kindern ist manchmal anstrengend und ich bin froh, dass nebenan meine Schwester mit ihren Knirpsen wohnt. Wenn der Papa am Wochenende nach Hause kommt, ist er im Moment am Treppe renovieren oder Holz machen im Wald und hat somit auch kaum Zeit für uns. Wir hatten jetzt zwei Wochen Urlaub zusammen, so dass ich gerade etwas milde bin, aber was ich noch sagen will: selbst am Wochenende bleibt halt nicht viel Zeit, weil Sachen anstehen, die die Woche über liegen geblieben sind und dann ist auch nicht viel Zeit füreinander. Mir macht dieser Job Sorge, mir macht dieses allein erziehend mit Mann Sorge, mir macht sein Job Sorge und die damit verbundene Wochenendbeziehung, denn so habe ich mir das nicht vorgestellt und so mag ich auf Dauer auch nicht weitermachen. Ich habe die Hoffnung, dass es dieses Jahr besser wird mit der Arbeit. Ich bin doch kein Mensch für dieses Alleinsein. Ich brauche diesen Mann an meiner Seite. Ich mag ein „normales“ Familienleben. Ja, das macht mir Kummer. Also bitte nicht wieder so einen geistigen Dünnschiss schreiben, der mir gar nichts bringt. Danke. ♥

Versteht ihr was ich meine? 

In diesem Sinne: Die Menschen sind nicht böse – die Menschen sind nur dumm.

Nichts desto trotz freue ich mich auf eure Worte!!! Wirklich!!!