Teilzeit-Familienbett

Heute gibt es wieder ein Update zum Schlafverhalten des Mullekindes. Nach wie vor geht es für sie zwischen 19 – 20 Uhr ins Bett. Direkt nach dem Abendbrot werden die Zähne geputzt, gewickelt und einen Schlafanzug gibt es natürlich auch noch an. Wir haben jetzt wieder den Schlafsack eingeführt und das hat zum Glück auch super funktioniert. Mir war es wichtig, dass die Mulle während der kälteren Jahreszeiten beim Schlafen dick eingepackt ist. Sie strampelt sich nämlich nachts immer wieder frei und liegt dann da ohne Decke… Anfangs gab es mit dem Schlafsack noch ein kleines Gezicke, weil sie sich etwas eingeengt fühlte. Mittlerweile ist es schon so, dass ich den Schlafsack auf dem Boden ausbreite und sie sich freiwillig darauf legt. So liegt sie da ganz brav, bis ich den Schlafsack richtig geschlossen habe. =)

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Das Einschlafen geht jetzt auch überwiegend ohne Gejammer oder Geschrei über die Bühne. Das ist wirklich eine Erleichterung. Wir gucken uns dann noch ein Buch ein, dann ist Mulle auch zufrieden. Mittlerweile kann ich mich mit einem Stuhl neben das Bett setzen, aber manchmal muss ich auch noch direkt mit in das kleine Bett hinein. =D Es gibt dann noch eine Flasche Wasser mit ins Bett oder (wenn das Abendbrot nicht gut gegessen wurde) auch eine Flasche Vollmilch. Insgesamt trinkt sie nachts wirklich viel. Morgens ist jedenfalls die nasse Windel unser Wecker… *seufz* Diese Mengen an Flüssigkeit hält die beste Windel nicht aus. Da erhoffe ich mir noch Besserung. Ich nehme schon immer die Flasche weg oder sage „alle alle“, da wird dann aber manchmal richtig herzergreifend geweint. Also lasse ich sie trinken, denn nichts ist schlimmer, als Durst leiden zu müssen. Eine Zeit lang sind wir viel zu spät gegen halb 10 aufgestanden, so dass der ganze Tagesrhythmus durcheinander geraten war. Jetzt hat sich das aber wieder eingependelt und wir stehen gegen 8 Uhr auf.

Insgesamt ist das Schlafverhalten gut. Klar hin & wieder wird sich gemeldet, wenn der Schnuller rausgefallen ist oder Durst besteht. Aber so richtig wach wird sie immer erst ab Mitternacht, wo es dann rüber geht in unser Schlafzimmer. Wir haben leider kein Gitterbett, wo man die Gitterstäbe rausnehmen kann. Also trage ich das Kind rüber. Mulle schläft dann also zwischen Mama & Papa direkt weiter. Also die Hälfte der Nacht in ihrem Zimmer & dann im Familienbett. =) Den Schlafsack ziehe ich aber aus, da sie ja mit unter unserer Decke schläft.

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Nun habe ich mir überlegt, soll sie einen festen Platz neben mir im Bett bekommen. Unsere Decke reicht vorn & hinten nicht – irgendjemand beschwert sich immer über zu wenig Decke. =D Also bin ich auf der Suche nach einer qualitativ hochwertigen Bettdecke & natürlich auch einem Kissen für unser Mädchen. Und sie ist mittlerweile auch schon so alt, dass ich keine Angst mehr habe, sie mit einer Decke schlafen zu lassen. Mit einer süßen Bettwäsche dazu, die ich sicherlich wieder von der Oma nähen lasse, hat sie dann auch einen schönen Platz bei uns. Praktiziert hier noch jemand das Familienbett? Ich suche dann auch noch ein Schutzgitter, welches man am Bett anbringen kann, damit das Kind nicht rausfällt. Hat da jemand eine Empfehlung für mich? 

Zum Schluss interessiert mich auch noch, wie eure Kinder so schlafen. =) 

 

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

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