Mein Hobby „Geocaching“ – wir nehmen euch mit!

Diesen Post habe ich euch ja schon lange versprochen – einen Beitrag darüber, wie unser Hobby das „Geocachen“ denn eigentlich genau funktioniert. Ich habe viele Bilder auf unserem Ausflug gemacht bzw. zwei Touren zusammengefasst. Habt viel Spaß, ihr Interessierten! 😉

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Was ist Geocaching? 

Geocaching ist eine Outdoor-Schatzsuche, bei der verschiedene Verstecke mittels Satellitenempfang und Koordinaten aufgesucht werden. Dabei werden einem in fast jedem Ort ganz viele außergewöhnliche Orte aufgezeigt und man erlebt gerne auch mal das ein oder andere Abenteuer. =)

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Mias Oma rettet sich aus dem Bunker und hat das Versteck gefunden! 😉

Vorbereitung ist alles

Los geht’s erstmal mit der richtigen „Anfänger-Ausrüstung“: Ihr braucht ein GPS-Gerät (ich favorisiere die Etrex-Reihe von Garmin) oder ihr ladet euch erstmal zum Reinschnuppern die Geocaching-App auf euer Smartphone. Ein richtiges GPS-Gerät ist für den dauerhaften Gebrauch einfach geeigneter, da es doch um einiges genauer arbeitet als euer Smartphone und auch andere Funktionen bietet – außerdem hält es im Gelände viel mehr aus. 😉

Meldet euch mit einem Nutzernamen bei www.geocaching.com an – dort registriert (loggt) ihr später eure Funde bzw. auch eure Nicht-Funde. 😉 Außerdem sucht ihr euch hier natürlich eure Ziele raus, dazu benutzen wir immer die praktische Karte. Nicht vergessen die Koordinaten auf eure Geräte zum Suchen zu laden. 😀

Nehmt euch Proviant mit und etwas Tauschmaterial für die Schatzkisten – dazu später noch mehr.

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Verschiedene Locations / Was man so erlebt

Wir haben z.B. letztes Wochenende ganz verschiedene Orte ganz bei uns in der Nähe zu sehen bekommen. Bei Sonnenschein macht das Ganze natürlich nochmal so viel Spaß und seine Kamera sollte man auch immer griffbereit haben. ♥

Manchmal sind die Orte schaurig und führen uns in die Vegangenheit…

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Die Verstecke kosten manchmal etwas Überwindung…

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Wir lernen viel… z.B. auf Begräbnisstätten Kriegsgefallener

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Müssen manchmal schmunzeln… hier über die tolle Restauration der Schranken im Wald – lassen wir das Vorgängermodell einfach mal stehen 😉

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Bekommen alle viel gesunde Bewegung…

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Und genießen manchmal einfach mal den Moment ♥ – z.B. hier die Lüneburger Heide direkt um die Ecke

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oder erleben einfach mal die Natur pur.

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Ja man sieht schon einiges Interessantes, Schönes oder Schauriges. Da sind ganz spezielle Sachen dabei, die man ohne das Geocaching meist überhaupt nicht zu Gesicht bekommt, weil sie so versteckt liegen. =) Nun habt ihr ein paar Eindrücke von den Locations bekommen und ich möchte euch die netten „Schätze“ sind vorenthalten.

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Die Geocaches / Dosen / Verstecke / Schätze

Hat euch euer GPS-Gerät zum Versteck geführt, welches ihr erfolgreich enttarnt habt, warten verschiedene Behältnisse auf euch. Übrigens muss man trotz „Wegweiser“ immer noch einen kleinen Radius absuchen, denn auf Punkt 0 liegt eigentlich nie der Cache. 😉 Gerade im Wald kann der Satellitenempfang auch mal durchdrehen und einen an der Nase herumführen.

Standartbehältnisse sind neben ganz kleinen Filmrollen, spezielle wasserdichte Brotdosen. *lach*

Decken wir mal einen Cache zusammen auf…

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Die Behälter sind auch immer als Geocache gekenntzeichnet, damit Außenstehende (Muggel) damit etwas anfangen können, sollten sie zufällig auf diesen Behälter stoßen…

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Im Inneren sind auf jeden Fall immer ein Logbuch zum Eintragen eures Mitgliednamens. Außerdem schreibt ihr noch das Datum dazu und – wenn ihr wollt auch die genaue Uhrzeit. Wenn die Dose wie oben auf den Bildern etwas Platz bietet, sind auch noch Tauschgegenstände dabei, wo ihr dann eine Sache eintauschen könnt. =) Sehr toll für Kinder. 😉

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Ich habe von meinem Freund so einen wundervollen Stempel mit meinem Spielernamen bekommen. ♥ Also falls noch jemand spielt – unter diesem Namen findet ihr mich. =)

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Meistens machen wir übrigens so fünf Caches auf einmal. Wenn man erstmal einen gefunden hat, müssen immer mehr dran glauben. *hihi*

Hier ein süßes Versteck für Kinder, weil man die Dose schon oben durch den Baumstamm sah. =)

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Oder hier eine geniale Technik bei der die Dose tief aus der Erde gezogen werden muss.

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Aber die coolste Dose seit langer Zeit war dieser Schocker. Mia hat sich richtig geekelt und sagt jetzt immer „Handschuh eklig“. 😀 😀 😀

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Schön im schaurigen Wald versteckt und bei Dämmerung gesucht, kam das besonders gut! 😀

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Travelbugs / Geocoins

Zum Schluss zeige ich euch noch ganz spezielle Gegenstände, die sich manchmal in den Caches befinden.

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Es handelt sich um Gegenstände, die man mit einer Münze (Geocoin) oder wie bei dem Buch mit dieser Marke (Travel Bug – kurz TB) bestücken kann. Auf der Coin und dem TB ist eine Nummer, sodass man diesen Fund des Gegenstands auch im Internet registrieren und virtuell sammeln kann. Allerdings müssen die Gegenstände weiterreisen und haben auch meistens ein Ziel (z.B. in ein bestimmtes Land gelangen). So nimmt der Geocacher sie mit auf seine Reisen und setzt sie einem anderen Cache wieder aus. =) Die Reise der einzelnen Gegenstände können dann im Internet nachvollzogen werden und der Besitzer freut sich. =)

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So ihr Lieben – das war ein langer Post mit vielen Bildern. Ich hoffe ich konnte euch einen schönen Einblick in die spannende Welt des Geocachens geben. Ich könnte noch viel mehr schreiben und näher darauf eingehen, aber das artet aus ^^ Probiert es einfach mal aus – in manchen Städten kann man sich auch die Geräte für einen Tag leihen.

Habt ihr schon mal vom Geocachen gehört oder wart selbst schon mal los, welche suchen?
Oder wäre das gar kein Hobby für euch und ihr geht lieber ganz normal spazieren? 😉

Hier findet ihr noch meine anderen Geocaching-Abenteuer. =)

Autor: Mamamulle

Mamamulle heißt eigentlich Margareta Walter, ist 27 Jahre alt, frisch verheiratet und Mama von zwei zuckersüßen, oft aber furchtbar frechen Mädchen (*2012 & *2015). Wer lieb' ist darf mich auch "Maggy" nennen. Seit der Geburt unserer ersten Tochter gehört der Blog hier zum Familienalltag dazu und hält mich genauso auf Trapp wie die zwei Minimenschen Mia Lotta und Emmi.

21 Gedanken zu „Mein Hobby „Geocaching“ – wir nehmen euch mit!“

  1. Toll geschrieben! Wollte es mit unseren Kids auch schon lange mal ausprobieren, aber mein Handy ist zu alt für die Geocaching-App 🙁 Ich bin mir sicher, unsere Jungs wären superbegeistert.

    1. Meins wäre bestimmt auch zu alt :/ Vielleicht kennst du irgendwen, wo du mal das Gerät ausleihen kannst? Oder du guckt im WWW nach einem günstigen gebrauchten? So teuer sind die dann nicht mehr. Lohnt sich wirklich mit Kindern!

  2. klasse Beitrag ……wir waren bis jetzt einmal Geocachen ….unsere Stadt bietet eine Einführungstour an und leiht auch die GPS-Geräte aus …..das mußten wir mal mit den Kids probieren und wir sind zu dem Entschluß gekommen, dass müssen wir definitiv wiederholen ….. Viel Spaß euch bei den nächsten Touren

  3. Toll geschrieben…ich habe mich immer gefragt wie Geocaching wohl abläuft…jetzt weiß ich es 🙂
    Ich glaube das muss ich irgendwann auch mal ausprobieren….toll, dass auch schon die ganz kleinen Mäuse mitmachen können…

  4. Ach nein, wie klasse! Toller Artikel, vielen Dank für das ausführliche Beschreiben für Muggel. 😉
    Ich hab davon öfter schon gelesen und hab mir dann zusammengereimt, dass das eine Art Schnitzeljagd sein soll.
    Das liest sich jedenfalls total klasse. Ich glaube ich gucke mal, ob es bei uns auch sowas gibt. So mitten auf dem Land kann ich es mir zwar nicht vorstellen, aber gucken kann man ja mal 😉

    Danke jedenfalls! ♥

    Liebe Grüße,
    die Alltagsheldin

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